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Zukunftsmarkt Smart Living

Zukunftsmarkt Smart Living

Smart-Living-Anwendungen dienen nicht nur der Bequemlichkeit zuhause, sondern sind auch nützlich bei der häuslichen Kranken- und Gesundheitspflege und bieten deshalb auch für ältere Menschen erhebliche Vorteile.

Dennoch sind die aktiven Smart-Living-Nutzer in der Altersgruppe der 18- bis 39-jährigen.

Mehr als vernetztes Entertainment

Smart-Home und Smart-Living-Anwendungen sind im deutschen Lebensalltag angekommen. So zumindest das Fazit einer repräsentativen Onlineumfrage der Wirtschaftsinitiative Smart Living, die von den Marktforschern der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) durchgeführt wurde. Mit einem Anteil von 47,7 Prozent sind derzeit besonders die 18- bis 39-jährigen sehr aktive Nutzer von Smart-Living-Anwendungen. Die beliebtesten Anwendungen beziehen sich dabei auf die Bereiche vernetztes Entertainment, smarte Licht- und Heizungssteuerungen sowie auf die intelligente Küche.

Auch für Gesundheitsanwendungen

Michael Schidlack, Sprecher der Wirtschaftsinitiative Smart Living, betont dabei jedoch, dass Smart Living besonders auch für ältere Nutzer „enorme Vorteile“ bietet. Künstliche Intelligenz unterstützt nicht nur beim Energiemanagement des Hauses, sondern auch bei Gesundheitsanwendungen. So kann die künstliche Intelligenz (KI) der Haustechnik auch zur Atemluftüberwachung eingesetzt werden. Im Ernstfall wird dann ein Alarm, bzw. eine Notfallkette ausgelöst. So kann vernetzte Gebäudetechnik ein selbstbestimmtes Leben für Ältere ermöglichen.

Enormes Wertschöpfungspotenzial

Insbesondere spielt künstliche Intelligenz bei der weiteren Entwicklung von Smart Living zum Megaökosystem eine entscheidende Rolle. Zukünftig werden einzelne Anwendungen noch nahtloser ineinandergreifen. So bietet sich durch Integration bestehender Innovationen in erweiterte Software- und Automatisierungssysteme ein enormes Wertschöpfungspotenzial für den deutschen Wirtschaftsstandort.

Bundesweites Netzwerk

Die Wirtschaftsinitiative Smart Living entwickelt als bundesweites Netzwerk und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zukunftsweisende Strategien für den deutschen Smart-Living-Leitmarkt. Dafür werden branchenübergreifende Kooperationen angestoßen und Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen gefördert. An die Wirtschaftsinitiative angeschlossen sind derzeit über 70 Unternehmen, Verbände und Initiativen.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

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