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Wie der Drucker nachhaltiger genutzt wird

Wie der Drucker nachhaltiger genutzt wird

Zeiten wie diese geben Gelegenheit, die eigenen Strategien und Potenziale zu hinterfragen – und sich konsequenten Maßnahmen zu stellen – beispielsweise die eigene Digitalisierungsstrategie.

So wird unterschätzt, wie viele Kosten der Drucker im Büro einspart; wenn bestimmte Tipps beachtet.

Erheblicher Stromfresser

Auch im Zeitalter der Digitalisierung werden in Unternehmen täglich Hunderte an Seiten ausgedruckt. Vielfach wird dabei unterschätzt, welcher Kostenfaktor der Drucker darstellt. Ob Tinten- oder Laserdrucker: Alle Modelle sind unterschätzte Strom- und Zeitfresser. Wenn der Workflow es zulässt, kann hier bei der Einführung von Druckerzeiten bereits viel gespart werden. Wenn das nicht funktioniert, sollte bei der Neuanschaffung auf stromsparende Modelle bestanden werden – diese Geräte schalten sich immer dann aus, wenn kein Druckauftrag vorliegt. Die Geräteinformationen geben Einblick über die Verbrauchskosten pro Blatt.

Tinten- oder Laserdrucker?

Neben Stromkosten kann auch Tinte eingespart werden. Gerade bei Tintendruckern herrscht immer noch der Irrglaube, dass Graustufen-Ausdrucke günstiger als Farbdrucke sind. Viele Geräte mischen im Graustufenmodus nämlich alle Farben übereinander, was zum Teil teurer werden kann, als ein Farbausdruck. Auch sollte bei internen Papieren auf das Corporate Design, insbesondere Schriftarten verzichtet werden. Dünnere Typografien, beispielsweise Serifen-Schriftarten wie die traditionelle Times-Schrift spart bis zu 30 Prozent weniger Tinte ein. Bei einer kleineren Schriftgröße lässt sich noch mehr Tinte sparen, außerdem langfristig auch der Papierverbrauch. Das gleiche gilt, wenn auch in geringerem Maße, für sparsamen Tonerverbrauch von Laserdruckern.

Richtig Papier sparen

Apropos Papier: Fast alle Drucker sind heute in der technischen Lage, auch beidseitigen Druck zu realisieren. Damit lässt sich auf Dauer der Papierverbrauch enorm einsparen. Zusätzlich kann durch Definition des Druckbereichs alles Überflüssige, beispielsweise in Screenshots und Flyern, ausgespart werden. Tabellen, die im Normdruck häufig über mehrere Seiten verteilt werden, können auch im Querformat ausgegeben werden, so ist ein optimales und sparsames Druckergebnis möglich.

Grundsätzlich beginnt jedes Einsparen im Kopf: Vor dem Drucken sollte sich also genau überlegt werden, ob und was wirklich als Ausdruck notwendig ist. Gerade bei Präsentationen und Flyern sind nur wenige Seiten, beispielsweise in Präsentationen, relevant.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

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