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Wer die Digitalisierung verschläft, verliert Geld

Wer die Digitalisierung verschläft, verliert Geld

„Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen“ – eine Weisheit, die im Zusammenhang mit der Digitalisierung erschreckend zutrifft. Allerdings „geht“ den Innovationsverweigerern vorher sehr viel Geld verloren.

Wer die Zeichen der Zeit erkennt, kann bereits jetzt seine Renditen erhöhen.

Täglich neue Innovationen

Die Fintech-Bank fidor hat neue Funktionen eingeführt. So ist es ihren Bankkunden ab sofort möglich, Bargeld unkompliziert und fast in Echtzeit auf ihr fidor-Konto einzuzahlen. Möglich ist dies an zahlreichen Kassen großer Supermarktketten – ganz ohne Mindesteinkaufswert. Es scheint, als ob viele Direktbanken flexibler werden als traditionelle Filialbanken; die anstatt Innovationen antreiben eher ihr Filialnetz ausdünnen. Anstatt mittels digitaler Strategien ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Flexible Agilität gegen starren Konservatismus

Fintechs und Insurtechs punkten derweil mit Agilität – inmitten eines depressiven Bankenklimas durch negative Zinspolitik der europäischen Zentralbank. Was viele Traditionsbanker neben hoher Branchenfragmentierung, hoher Betriebskosten und einer wachsenden Bedrohung durch agile und kostengünstige digitale Alternativen fürchten, ist die unkalkulierbare Geschwindigkeit der digitalisierten Gesellschaft. Bereits heute besitzt und arbeitet jeder zweite Deutsche mit einem modernen Smartphone und verfügt damit bereits über die wichtigste Voraussetzung mobiler Transaktionen. Auf dieser Basis werden bereits jetzt rund 20 Prozent aller Finanzprodukte online verwaltet, bis 2020 soll diese Nutzung auf 35 Prozent ansteigen.

Digitale Bedürfnisse erkennen

Wenn Traditionsbanken nicht handeln, werden insgesamt bis zu 35 Prozent ihrer Umsätze über Kundenabwanderung verlieren. Renditen können hingegen erhöht werden, nachdem deren gesamte Wertschöpfungskette digital umgesetzt wurde. Dies erfordert aber ein völlig neues Denken der Verantwortlichen. Besonders sind Gesamtvorstände gefragt, die digitalen Transformationen aller Unternehmensbereiche zu erkennen und deren Verzahnung zu konzeptionieren.

Low-Code-Technologie als Zukunft

Viele Verantwortliche fürchten im Zuge einer grundlegenden Digitalisierung hohe Kosten. Mittels einer durchdachten Konsolidierung vorhandener Systeme, einer strategischen Integration von Datensätze und funktional isolierten Altsystemen kann eine innovative Transformation durchaus kostenbewusst realisiert werden. Der Einsatz moderner Low-Code-Technologie beschleunigt dabei die Entwicklung von dazugehörigen kundenorientierten Apps und Webapplikationen und stellt sich bereits als Schlüsseltechnologie für die digitale Transformation vor.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

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