Produktiv

Weiterhin Fehler bei der Allianz-Provisionsabrechnung

Weiterhin Fehler bei der Allianz-Provisionsabrechnung

Bereits seit 2014 kommt es bei Provisionsabrechnungen der Allianz zu Fehlern und Problemen. Davon betroffen sind mindestens 5.000 Ausschließlichkeitsvertreter.

Als Grund für diese jahrelangen Probleme werden Fehler in den Bestandssystemen aufgeführt.

Fehler stehen in keinem Zusammenhang mit Run-off

Die Allianz fordert deshalb von ihren Vertretern Gelder zurück oder zahlt nach. Durchschnittlich handelt es um 240 Euro bei mehr als 5.000 Vertretern. Trotz dieser geringen Summe verunsichern die IT-Probleme des Versicherers die Branche. Aus diesem Grund hat Markus Faulhaber, Allianz-Vorstandschef für den Bereich Leben, Entwarnung gegeben: Die Abrechnungsprobleme stehen demnach in keinem Zusammenhang bestimmter Spekulationen um eventuelle Verkaufspläne von Lebensbeständen an Dritte.

Transparenter Problemumgang

Auf eine Anfrage des Versicherungsfachmagazins Pfefferminzia reagiert die Allianz sehr transparent. So wären Lebensversicherungen von den Problemen überhaupt nicht betroffen gewesen. Ausschließlich bei einigen Sachversicherungen wäre es aufgrund technischer Fehler zu unkorrekten Provisionen gekommen. Die Allianz habe aus diesem Einzelfall gelernt und würde sich um eine „intensivere Gestaltung“ von Qualitätskontrollen kümmern.

Allianz steht zur Ausschließlichkeit

Die Interessengemeinschaft der angebundenen Vertreter wurden sehr offen in diesen Vorgang eingebunden. Seit 2014 wären, kumuliert pro Vertreter, rund 240 Euro zu viel an Provisionen und circa 4,60 Euro zu wenig ausbezahlt worden. Die Allianz würde nach wie vor zu ihren Ausschließlichkeitsorganisationen stehen.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Newsletter abonnieren

Send this to a friend