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Vertrauensverluste in der Altersvorsorge

Vertrauensverluste in der Altersvorsorge

Eine aktuelle Erhebung für den DIA-Deutschland-Trend Vorsorge offenbarte ein weiteres Absinken des Vertrauens der Deutschen in die Altersvorsorge.

Die gesetzliche Rente leidet in dieser jährlichen Studie unter den stärksten Vertrauensverlusten.

50 Prozent interessiert am Ausbau der Altersvorsorge

Etwa ein Drittel aller Befragten geht stark davon aus, ihren Lebensstandard im Altern nicht mehr halten zu können. Etwa 70 Prozent der Studienteilnehmer schätzt die eigene Vorsorge als unzureichend ein. Hoffnungsvoll stimmt allerdings, dass etwa die Hälfte innerhalb der nächsten 12 Monate ihre Altersvorsorge ausbauen will.

Bewertungen der persönlichen Einschätzung

Kern der Studie ist die Einschätzung der Befragten bezüglich der Sicherheit und Verlässlichkeit verschiedener Vorsorgearten. Diese sollten von 0 (ganz schlecht) bis 10 (am besten) Punkte bewertet werden.

Detaillierte Umfrageergebnisse im Netz

In diesem Punktesystem erreichte die gesetzliche Rente durchschnittlich 3,9 Punkte. 2017 bekam die klassische Rente noch 5,7 Punkte, 2018 waren es 4,2 Punkte. Die betriebliche Altersvorsorge erhielt 4,8 Punkte, die private Altersvorsorge 4,7 Punkte. Zwei Vorsorgearten, die allerdings auch nicht so starke Vertrauensverluste erlitten, wie die gesetzliche Rente.

Die Umfrageergebnisse der DIA Deutschland-Trend-Vorsorge 2019 stehen auf den Seiten der Deutschen Institutes für Altersvorsorge kostenlos zur Verfügung.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

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