Produktiv

Versicherungsbedarf von Fahrradfahrern prüfen

Versicherungsbedarf von Fahrradfahrern prüfen

Frühlingszeit ist Fahrradsaison. Und neben dem steigenden Innovationstempo der Radbranche wächst auch der Bedarf des Fahrrades als alltägliches Verkehrsmittel. Dadurch nimmt der Versicherungsbedarf von Fahrradfahrern zu.

Die Ammerländer Versicherung hat reagiert und ihre Produktpalette an Fahrradversicherungen zu den Marktveränderungen angepasst.

Deutschland auf dem Weg zur Radfahrernation

Die aktuelle Studie „Fahrradmonitor“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) belegt, dass rund 63 Prozent der Bundesbürger das Fahrrad als Verkehrsmittel „gerne“ bis „sehr gerne“ nutzen. 34 Prozent der Befragten wollen ihr Rad künftig häufiger nutzen. Dabei entsteht eine höhere Angebotsvielfalt und zunehmende Preisgestaltung sowie ein ansteigendes Innovationstempo. Durch den zunehmenden Absatz von E-Bikes und Pedelecs zeichnet sich der Trend zum Radfahren als Lebensstil ab – den auch Versicherungsvermittler partizipieren sollten.

Steigender Versicherungsbedarf

Wenn das Fahrradfahren über die gelegentliche Freizeitaktivität hinaus genutzt wird, steigt auch der Versicherungsbedarf. Die Leistungen regulärer Hausratversicherungen reichen dann meist nicht mehr aus. Wer regelmäßig hochwertige Räder nutzt, sollte eine spezielle Fahrradversicherung abschließen. Versicherungsvermittler in diesem Bereich benötigen dazu ausführliches Wissen zum Thema Fahrräder – von Statistiken zu Fahrraddiebstählen über Kenntnisse zu Radtypen, Eigenschaften bestimmter Räder und den diversen Nutzungsarten.

Erkenntnisse für Vermittler

Der Versicherungsbedarf variiert zwischen den unterschiedlichen Radtypen. Ein Mountainbike sollte anders versichert werden als Tourenräder, Lasten- oder Trekkingbikes. Auch unterschiedliche Materialien beeinflussen Anschaffungs- und Restwerte. Schließlich ist auch das Nutzungsverhalten ein wichtiger Versicherungsaspekt: Rund drei Viertel der Fahrten werden nach aktuellem „Fahrradmonitor“ für Erledigungen und für Einkäufe genutzt, gefolgt von Freizeit- und Tagesausflügen. Ein Drittel der Befragten nutzt das Rad für den täglichen Arbeitsweg. E-Bikes und Pedelecs erhöhen die Reichweiten und erweitern die zurückgelegten Strecken. Wichtige Aspekte, die während einer Versicherungsberatung geprüft werden müssen.

Sinnvoller Schutzbrief für komplizierte Pannenfälle

Auch die Versicherungsprodukte berücksichtigen die Bedürfnisse moderner Radfahrer. Aufgrund der erhöhten Reichweiten und einer komplizierteren technischen Ausstattung, die dazu führt, dass sich Pannen und Beschädigungen vielfach nicht mehr unkompliziert selbst erledigen lassen können, ist ein Schutzbrief mit Mobilitätsleistungen sinnvoll. So bietet die Ammerländer Fahrradversicherung in Kooperation mit ROLAND einen entsprechenden Schutzbrief, der eine Pannenhilfe, Werkstattvermittlung sowie 24-Stunden-Hotline bietet. Die Ammerländer versichert auch hochwertige Carbonräder – gegen Diebstahl, Bedienungsfehler, Verschleiß sowie bei Feuchtigkeits- und Elektronikschäden. Außerdem entfallen die Entschädigungshöchstsummen für Helme und Kleidung.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Newsletter abonnieren

Send this to a friend