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Versicherungen für Transaktionsrisiken weiterhin sehr gefragt

Versicherungen für Transaktionsrisiken weiterhin sehr gefragt

Versicherungslösungen zur Reduzierung von Transaktionsrisiken sind immer gefragter: Nicht nur von Private-Equity-Firmen, sondern auch von strategischen Investoren. So zumindest das Ergebnis des Marsh-Berichts „Transactional Risk 2017: Year in Review“.

Im vergangenen Jahr wurden fast ein Drittel mehr Transaktionsversicherungen platziert als im Jahr zuvor.

Antreiber erkannt

Weltweit stiegen um 38 Prozent auch die platzierten Deckungssummen. Grund dafür ist Anzahl und Größe aller Geschäfte, die auf Basis der „Warranty & Indemnity (W&I)“-Versicherungen realisiert wurden. W&I-Versicherungen wurden auch als Antreiber für den Anstieg der Nachfrage erkannt.

Corporates nehmen zu

Unternehmen, die bei Fusionen und Übernahmen als Corporates, also als Käufer, auftreten, nutzen zunehmend Transaktionsversicherungen, um vorhandene Deal-Risiken abzusichern. Corporates sind mittlerweile bereits 50 Prozent er Versicherungseinkäufer – zuvor wurden die Policen fast ausschließlich von Private-Equity-Firmen gekauft.

Hoher Wettbewerbskampf

Auch die Nachfrage nach klassischen W&I-Lösungen nimmt weiterhin zu, außerdem die Nachfrage nach Absicherungen identifizierbarer Risiken, besonders im Bereich der Steuerrisiken. Der Marsh-Report betont dabei jedoch auch den weiterhin hohen Wettbewerbskampf auf dem Versicherungsmarkt, insbesondere unter Transaktionsversicherungen und hinsichtlich der Preise, Selbstbehalte und Bedingungen. Der Marsh-Report „Transactional Risk 2017: Year in Review“ steht als PDF-Dowload zur Verfügung.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

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