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Versicherer müssen über Brexit informieren

Versicherer müssen über Brexit informieren

Versicherungsgesellschaften und auch ihre Vermittler stehen in der Pflicht, ihre Kunden zeitnah über mögliche Auswirkungen und Konsequenzen zum Brexit und ihren Policen zu unterrichten.

Darauf wiesen nun europäische Aufsichtsgremien hin.

Brexit-Anweisung für nationale Aufsichtsbehörden

In der vergangenen Woche hat die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersvorsorge (Eiopa) eine Stellungnahme zum bevorstehenden Ausstieg Großbritanniens (Brexit) aus der Europäischen Union (EU) veröffentlicht. Gerichtet waren die Verlautbarungen an die nationalen Aufsichtsbehörden innerhalb der Union.

Verpflichtung, Kunden zu informieren

So sind alle Versicherer in diesem Bereich verpflichtet, ihre Kunden rechtzeitig über alle eventuellen Auswirkungen des Brexit auf damit verbundene Versicherungsverträge und den anschließenden, zwischen Großbritannien und der EU bestehenden Rechtsgeschäften zu informieren.

weitere Informationen der Eiopa

Kunden sind ebenso über alle Maßnahmen in Kenntnis zu setzen und gegebenenfalls zu unterrichten, die seitens der Versicherer bezüglich der Servicierung nach dem Brexit in Kraft treten – und auch, wenn und warum diese nicht ergriffen werden.

Ab sofort kann die Eiopa-Stellungnahme in englischer Sprache unter dem Titel „Opinion on disclosure of information to customers about the impact of the withdrawal of the United Kingdom from the European Union“ sowie ein begleitendes Q&A-Informationsblatt über eine gesonderte Webseite der EU als Download erhalten werden.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

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