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Verbraucherschützer unterliegen Allianz

Verbraucherschützer unterliegen Allianz

Schlapper für Hamburger Verbraucherschützer. Im Rechtsstreit gegen den Versicherer Allianz unterlag die Verbraucherzentrale Hamburg vor dem Oberlandesgericht München. Die Unterlassungsklage wurde abgewiesen, Revision nicht zugelassen.

Unverdrossen kündigten die Hamburger an, weitere rechtliche Möglichkeiten prüfen zu wollen.

„Unlauterer Wettbewerb“?

Der Rechtsstreit drehte sich um das Vorsorgekonzept „IndexSelect“ der Allianz Lebensversicherung AG. Dabei ging es überwiegend um die Werbung zu jenem Versicherungsprodukt. Die Verbraucherschützer bezeichneten das Konzept der Allianz als eine „Mogelpackung“ sowie als „Etikettenschwindel“ und reichten deshalb Klage wegen unlauteren Wettbewerbs ein.

Urteil kassiert

In einer ersten Instanz wurde den Verbraucherschützern Recht gegeben, die Allianz wurde verurteilt ihre irreführende Werbung zu unterlassen. Dieses Urteil wurde nun vom Oberlandesgericht München aufgehoben.

Die Allianz kommentiert das Urteil positiv und verweist auf ihre Webseiten, die durchaus verständlich und umfassend verfasst wären. Das Urteil würde nunmehr bestätigen, dass die Werbung keinesfalls irreführend sei, auch würden Verbrauchern keinerlei relevante Informationen vorenthalten.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

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