Progressiv

Sven Waldherr – Die Kunst des Networkers

Wo viele seiner Kollegen warten, dass Versicherer oder Softwarefirmen ihnen neue Werkzeuge an die Hand geben, ergreift der Unternehmer selbst die Initiative, so auch bei einem seiner neuesten Projekte: Obwohl Sven sich nicht als besonders technikaffin bezeichnet, hat er für seine Firma sogar eine eigene App entwickeln lassen. Gerade im Firmenbereich sei es ein zusätzlicher Vorteil, wenn man dem Kunden eine weitere Optimierung der Prozesse und eine schlankere Verwaltung bieten könne.

Seine Kunden sind vor allem im Maschinenbau tätig. Da habe er auch größere Zulieferer der Automobilbranche „durch Zufall‟ für sich gewinnen können. Dann habe er noch Baufirmen und Wohnungsverwaltungen. Er selbst findet das noch ein wenig zusammengewürfelt und schiebt dies auf den Zufall, doch bei näherem Zuhören schöpft er aus einem von ihm aufgebauten Netzwerk. Was er für Zufall hält, ist die Kunst des Networkings.

Trotzdem bewahrt sich der Bayer seine persönlichen Freiheiten. Umsatz, Wachstum und Geld sind nicht alles. Letztes Jahr hat er sich auch deswegen einen Traum erfüllt: Er hat sich eine einmalige Auszeit von 3 Monaten genommen und ist mit seiner Freundin auf eigene Faust durch Kambodscha, Laos, Myanmar und Vietnam gereist.

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Seinen Horizont zu erweitern gehört für den Bayer zum Leben dazu

Dabei hat er einheimische Verkehrsmittel benutzt und sich teils auch mal zu Fuß durch die Natur geschlagen. Einfach noch mal was anderes sehen und sich „vergegenwärtigen, dass Materielles eben nicht alles ist‟, erzählt er und wirkt dabei ein wenig wie ein jugendlicher Hippie, der mit sich und der Welt im Reinen ist. Sven Waldherr scheint auf den ersten Blick erfolgreich zu sein, weil ihm der Erfolg zufliegt. Diesen Eindruck vermittelt er auch sehr stark durch seine tiefenentspannte Art und seine Erzählweise, in der fast jeder seiner Erfolge eher zufällig geschehen ist. Seinen eigenen Anteil an der Entwicklung und die damit verbundenen Anstrengungen stellt er nicht in den Vordergrund. Wie tief seine Erfolge indes mit seinem Wesen verbunden sind, offenbart sich, wenn man genau hinhört. Befragt, was für ihn Erfolg ist, beginnt er zunächst mit den üblichen Verdächtigen wie die Vergrößerung seines Teams oder dem Wachstum an Kunden. Persönlicher Erfolg hat für ihn jedoch weniger mit Zahlen sondern entlarvend viel mit Menschen zu tun: „Dass alle Kunden zufrieden sind und sich von uns gut betreut fühlen, aber auch, dass sich unser gesamtes Team bei uns wohlfühlt, weiterentwickelt und wir auf diesem Weg weiterhin erfolgreich sind. Denn nur mit den richtigen Menschen im Boot kann langfristig eine konstante und hohe Qualität geliefert werden.‟

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