Produktiv

Strukturelle Veränderungen bei der Ergo Gruppe

Strukturelle Veränderungen bei der Ergo Gruppe

Unter der Marke Ergo werden künftig Geschäftsfelder und Vertriebswege gebündelt, die Ergo Direkt Leben soll außerdem mit der Ergo Vorsorge Leben verschmolzen werden. Grundlage dafür ist ein bereits im vergangenen Frühjahr aufgelegtes Strategieprogramm.

Während sich für Vertriebspartner und Mitarbeiter nichts ändern soll, wird den Kunden durch die Neustrukturierungen eine verbesserte Produkt- und Servicepalette geboten.

(Fast) alles unter einer Dachmarke

Begründet wurde das Strategieprogramm der Ergo durch den Kundenwunsch, bei einer starken Marke auch mehr Sicherheit und ein einheitliches Produkterlebnis geboten zu bekommen. Für diesen Wunsch entsteht nun unter der Dachmarke Ergo das größte Vermittlernetz des führenden Direktversicherer in Deutschland. Dazu werden die bisherigen Marken D.A.S., Ergo Direkt und ERV in die Marke Ergo überführt.

Verbesserte Angebote

Auch die bisher getrennten Internetseiten von Ergo Direkt und Ergo wurden seit Anfang April unter www.ergo.de kombiniert. Somit erhalten Ergo-Kunden künftig über alle Vertriebswege das verbesserte Angebot von Produkten und Dienstleistungen; sowohl über die Onlinevertriebswege, als auch über die traditionellen Kanäle wie durch persönliche Vermittler oder über das Telefon.

DKV bleibt ausgenommen

In Kürze soll auch die Europäische Reiseversicherung (ERV) in die Dachmarke Ergo überführt werden, außerdem auch das Geschäftsfeld Rechtsschutz. Nicht betroffen ist allerdings die DKV Deutsche Krankenversicherung AG, die bisher von einer starken Stellung im privaten Krankenversicherungs-Markt profitiert, wie mitgeteilt wird.

Arbeitsplätze sind abgesichert

Betont wird, dass die Zusammenlegungen keinerlei Auswirkungen auf die Beschäftigtenzahlen des Konzerns haben sollen. Es sollen sich weder Verträge, noch organisatorische Zuordnungen oder Aufgabengebiete ändern. Im Gegenteil: Die Markenbündelung soll neben der Verbesserung eigener Wettbewerbspositionen langfristig auch für eine Absicherung der Arbeitsplätze sorgen.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

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