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Stress und Inspiration im Arbeitsalltag erkennen

Stress und Inspiration im Arbeitsalltag erkennen

Stressquelle Nummer eins im Leben des durchschnittlichen Bundesbürgers ist die Arbeit und der berufsmäßiger Stress. Die Flucht ins „Home-Office“ kann da bereits für weniger Stress sorgen, aber auch ohne einen Heimarbeitsplatz gibt es Möglichkeiten, souveräner mit dem Stress im Arbeitsalltag umzugehen.

Denn Arbeit ist nicht nur Stress, sondern auch Inspiration und Energiequelle. Wer das lernt, kommt entspannter durch die Arbeitswoche.

Stress erkennen und analysieren

Der Arbeitsplatz ist aber auch ein Ort, an dem soziale Wertschätzung und fachliche Kompetenz anerkannt wird. Und wer sich durch Resonanz und Anerkennung bestätigt fühlt, kann durch zusätzliche oder „andere“ Aufgaben auch dem gefährlichen Trott der Gewohnheit entkommen. Aber nur, wer über dieses Bewusstsein verfügt, geht präventiv gegen die Überlastung des Arbeitsalltages vor.

Vorsicht vor dem Teufelskreis!

Gedanken, Empfindungen und Eindrücke beeinflusse unsere Gesundheit wesentlich massiver, als angenommen. Wer sich am Arbeitsplatz benachteiligt fühlt und den Eindruck hat, unter großem Druck zu stehen, fühlt sich auch tatsächlich so – schließlich glauben wir unseren Eindrücken – und benehmen uns auch danach. Ein Teufelskreis entsteht.

Arbeit ist Geben und Nehmen

Um aus diesem Kreis wieder auszubrechen, müssen wir uns die positiven und fördernden Aspekte unserer Arbeit bewusst machen. Die Kunst ist es, sich diesen Aspekten stets bewusst zu werden und sie auszubauen. So begreift man, dass bei der Arbeit nicht nur etwas gegeben wird, sondern immer auch etwas gewonnen werden kann.

Notizen zur Arbeit

Um dort hinzukommen, bietet sich beispielsweise ein Arbeitstagebuch an. Dort können wir in kurzen Stichworten die negativen und positiven Eindrücke eines Arbeitstages vermerken. Und das kann einiges sein: Vom Lob des Chefs und der Kollegen über interessante Arbeitsaufträge bis zu guten Ideen, die erfolgreich umgesetzt wurden. Durch die Beschäftigung mit so einem Tagebuch entsteht bereits Wertschätzung für den einzelnen Arbeitstag. Nach einiger Zeit können wir nicht nur Notizen zur täglichen Arbeit sammeln, sondern sollte auch Ziele und Wünsche definieren.

Schwerpunkte erkennen und ausbauen

Nach einiger Zeit wird so klar, wo unserer persönlichen Schwerpunkte im Arbeitsalltag liegen – und was konkret für Stress sorgt. Wir erkennen durch die täglichen Aufzeichnungen, wo unsere Kompetenzen liegen und welche Schwerpunkte die Kollegen und Vorgesetzte an uns schätzen. Gleichzeitig entsteht eine optimale Grundlage für das Mitarbeiterjahresgespräch.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

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