Produktiv

Stellenabbau bedroht Versicherungsmitarbeiter

Der aktuelle Ausblick auf die Beschäftigungssituation 2016 ist eigentlich sehr positiv – nur nicht für die deutsche Finanz- und Versicherungsbranche. Hier droht ein Stellenabbau.

Die Forscher des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung gehen im aktuellen Beschäftigungsbericht für das laufende Jahr von 490.000 neuen Arbeitsplätzen und zusätzlichen 680.000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen aus. Ausgenommen davon scheint der Bereich der Finanz- und Versicherungsbranche, die zum dritten Mal in Folge mit einem leichten Minus rechnen sollte. Aufgrund weitreichender Konsolidierungsmaßnahmen im Bankensektor ist von einem kontinuierlichen Stellenabbau von 0,18 Prozent auszugehen.

Weiterer Stellenabbau angekündigt

Auch im Versicherungssektor ist die Zahl der Beschäftigten rückläufig. So ist nach Angaben des Arbeitgeberverbands der Versicherungsunternehmen in Deutschland die Zahl der Versicherungsmitarbeiter seit 2002 um 15 Prozent gesunken. 2015 war das ein Beschäftigungsrückgang von 248.000 auf 210.400 Mitarbeiter. Darüber hinaus haben für das kommende Jahr mehrere große Versicherungsgesellschaften eine Fortsetzung des Stellenabbaus bis in den vierstelligen Bereich angekündigt.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

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