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Schnellere Regulierung nach Unwettern

Schnellere Regulierung nach Unwettern

Schadensregulierung nach Unwettern ist ein delikates Thema. Versicherte wünschen sich eine zeitnahe, möglichst augenblickliche Regulierung. Was sich für die Versicherer nicht selten eine unlösbare Herausforderung ist.

Besonders dramatisch entwickelt sich die Regulierung, wenn sich herausstellt, dass der Versicherte überhaupt nicht gegen Unwetterschäden versichert ist. Was vielen zuvor überflüssig erschien, ist im Schadensfall plötzlich eine Fehlberatung des betreuenden Maklers oder Vermittler.

Versicherte wünschen sich schnellere Regulierung

Das größte Manko während der Regulierung nach Unwettern sind die Bearbeitungszeiten. Die meisten der betroffenen Versicherungsnehmer wünschen sich schnellere Bearbeitungszeiten. Wünschenswert wäre deshalb eine telefonische Hotline für Elementarschäden, um unkompliziert einen kompetenten Ansprechpartner der Versicherungen zu erreichen. Viele Kunden wünschen sich auch flexiblere Entscheidungsfreiheiten der Vermittler. So wäre es nach Ansicht Betroffener sinnvoll, wenn Versicherungsmakler selbst in der Lage wären, Schäden bis zu einer Höhe von 2.000 Euro selbst freizugeben und diese dann beim Versicherer zur Abrechnung einreichen. Voraussetzung dafür wäre natürlich, dass der Makler über ausreichend Erfahrung in derartigen Fällen verfügt. Dem entgegen steht allerdings die aktuelle Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, der Maklern ausdrücklich eine Regulierung von Versicherungsfällen untersagt. Vielen würde es aber schon genügen, wenn der Makler bereits in der Lage wäre, Gutachter selbst zu bestellen.

Schadensmeldungen auf Papier sind nicht zeitgemäß

Viele Versicherungsmakler verstehen hingegen nicht, weshalb Schadensmeldungen immer noch über Papier gestellt werden müssen. Viele fordern deshalb die Möglichkeit, Schadensmeldungen über App oder mindestens via Internet einzureichen – wenn eine telefonische Schadensannahme nicht möglich ist.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

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