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R+V profitiert von Clark

R+V profitiert von Clark

Als „strategisches Novum“ könnte man ein neues Angebot der R+V Versicherung bezeichnen: Um mit innovativen Insurtechs mithalten zu können, startete das genossenschaftliche Unternehmen bereits im vergangenen Sommer einen eigenen digitalen Makler.

Neu ist nicht nur die Technik, sondern auch die Ausrichtung: Nutzer können nicht nur R+V-Policen, sondern auch Verträge mit anderen Versicherern abschließen.

Pilotprojekt eines Prototyps

Im Augenblick ist „Wilhelm“ nur als Pilotprojekt bis zum Herbst 2019 geplant. Mittlerweile nutzen jedoch bereits 13 Banken dieses digitale Angebot der R+V, neben den verbundenen Volks- und Raiffeisenbanken auch zwei Häuser der PSD-Bankengruppe. Dennoch handelt es sich bei „Wilhelm“, das an den Gründer Friedrich Wilhelm Raiffeisen erinnern will, um einen „Prototypen“, mit dem das Unternehmen Erfahrungen im Bereich der Digitalisierung sammeln will.

„Frag Wilhelm“

Das Angebot des digitalen Maklers „Wilhelm“ bezieht sich keinesfalls nur auf Produkte der R+V Versicherungsgruppe, sondern verfügt auch über das Portfolio von insgesamt 160 Mitbewerbern. Technischer Partner dieses Projektes ist Clark, das mittlerweile größte StartUp der Branche. Clark liefert jedoch nur die Software. Das Angebot der Versicherungen, deren Portfolio von Hausrat über Kfz- bis zum Bereich der Lebens- und Rentenversicherungen reicht, bestimmt die Frag-Wilhelm Gmbh, die von Dr. Armin Leeb und Felix Reble in Wiesbaden geleitet wird.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

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