Produktiv

Rückgang der Beschwerden gegen Vermittler

Rückgang der Beschwerden gegen Vermittler

Die Zufriedenheit mit der Arbeit deutscher Versicherungsvermittler nimmt zu. Laut aktuellem Tätigkeitsbericht des Versicherungsombudsmann für 2018 ist die Anzahl der Beschwerden über Versicherungsvermittler und -makler erneut gesunken.

Beim Versicherungsombudsmann sind für 2018 knapp 19.000 Beschwerden eingegangen.

Fast ein Viertel aller Beschwerden unzulässig

Von den eingereichten Beschwerden, die sich überwiegend gegen Versicherungsgesellschaften richten, befanden sich etwa 3000 Eingaben zum Jahresende 2018 noch in Bearbeitung. Insgesamt mehr als 4.800 der eingereichten Beschwerden wurden als unzulässig abgelehnt.

83 effektive Beschwerden

Die Zahl der eingereichten Beschwerden, die sich gegen Versicherungsvermittler richten, lag insgesamt bei 283. Davon waren ganze 200 unzulässig, da sich diese Beschwerden auf Sachverhalte bezogen, die nicht in Zusammenhang mit der Vermittlung von Versicherungsverträgen standen. Für 2017 lag die Zahl der eingereichten Beschwerden gegen Vermittler bei 297.

Eindrucksvolles Ergebnis

Für Michael H. Heinz, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute (BVK), ein eindrucksvolles Ergebnis. Die „äußerst geringe“ Beschwerdezahl dieser „anerkannten Schlichtungsstelle“ würde belegen, dass die Mehrzahl der deutschen Versicherungskunden zufrieden ist und die Versicherungsvermittler „auf einem sehr guten Weg“ wären.

Die meisten aller eingereichten Beschwerden 2018 bezogen sich auf Rechtsschutzversicherungen (4.146), Lebensversicherungen (3.694) sowie Kfz-Haftpflichtversicherungen (1.701).

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

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