Produktiv

Regulierung vor Schadensaufnahme

Regulierung vor Schadensaufnahme

Die Munich Re gab bekannt, die Schäden von Hurrikan-Opfern in den USA sowie der Karibik künftig schneller zu regulieren. Durch KI-Techniken soll es möglich sein, dass der Versicherer bereits zahlt, bevor sich die betroffenen Hausbesitzer über einen Überblick über die Schäden verschafft haben.

Möglich gemacht werden soll dies durch eine Software, die Luftbilder auswerten kann.

Entschädigung vor Rückkehr

Hurrikan-Opfer sind auf sofortige Hilfe angewiesen. Denn das, was ihnen von der Naturkatastrophe bleibt, sind meist zerstörte oder unbewohnbare Häuser. Die Munich Re, weltgrößter Rückversicherer, kündigte in einer Pressemitteilung mit, künftig Hurrikan-Opfer wesentlich schneller als bisher zu entschädigen. Möglichst bereits schon vor ihrer Rückkehr in das betreffende Katastrophengebiet.

Sofortige Regulierung

Eine so schnelle Regulierung ist nur mit digitalen Mitteln möglich. Dazu überfliegen unmittelbar nach der Katastrophe Flugzeuge die betroffenen Gebiete und schießen hochauflösende Fotos der entstandenen Schäden. Eine Software analysiert dann alle Fotos und berechnet die Gebäudeschäden. Mit diesem Material sind anschließend die Versicherer in der Lage, umgehend zu zahlen.

Die Software ist marktreif und soll von der Munich Re bereits im Laufe des Jahres für Erstversicherer in den USA sowie vereinzelten Karibik-Anrainer angeboten werden.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Newsletter abonnieren
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.

Send this to a friend