Produktiv

Trotz Corona: Positiver Blick in die Zukunft

Trotz Corona: Positiver Blick in die Zukunft

Laut einer “Corona-Umfrage” von dem Bundesverband Finanzdienstleistung AfW sind Versicherungsmakler und unabhängige Finanzanlagenvermittler wieder optimistischer geworden und schauen positiver gestimmt in die Zukunft.

Der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW hat Ende Juni eine weitere Umfrage zum Thema Corona durchgeführt. Insgesamt haben an dieser Umfrage 461 Mitglieder teilgenommen. Das Ergebnis war positiver als noch bei der ersten Umfrage, welche Ende April durchgeführt wurde. 

Die befragten Vermittler rechnen zwar damit, dass ihr Provisionsumsatz im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 14% zurückgehen wird, doch sehen sie nicht mehr ganz so negativ in ihre geschäftliche Zukunft. Waren es im April nur 18% der Befragten, die ihre Geschäftsentwicklung in den kommenden Monaten mit “gut” oder “sehr gut” eingeschätzt haben, so sind es aktuell schon 31,8%. Doch der Optimismus ist nicht bei allen vertreten. So schätzen 31% ihre geschäftliche Zukunft als “Schlecht” oder “Katastrophe” ein.

„Viele Vermittler haben in einem bewundernswerten Tempo ihre Prozesse an die Corona-Wirklichkeit angepasst und fühlen sich so gerüsteter für die Zukunft“, analysiert AfW-Vorstand Frank Rottenbacher die Umfrageergebnisse. „Wenn natürlich ganze Kunden-Branchen wegbrechen, dann kann auch der am besten organisierteste Vermittler nicht dagegen ankommen. Hier braucht es auch Unterstützung seitens der Produktpartner, um diese Zeiten überstehen zu können“, so Rottenbacher weiter.

Ist man im April noch davon ausgegangen, dass durch die Corona-Krise eine steigende Nachfrage im Bereich der gewerblichen Versicherungen aufkommen wird, so erscheint einem dieser Bereich heute nicht mehr so wichtig. Laut den teilnehmenden Maklern rechnet man jetzt damit, dass die Bereiche offene Investmentvermögen, Biometrie und Altervorsorge zu den Top 3 bei den Kunden gehören.

So weit wie die Meinungen der Makler in Bezug auf die geschäftliche Zukunft auseinandergehen, so unterschiedlich sind auch die durchgeführten Kundentermine. Nur noch ein Viertel aller Termine werden bei einem persönlichen Treffen durchgeführt. Genauso viele Kundentermine finden aktuell bereits als Video- oder Online-Beratung statt. Die restliche Hälfte der Termine werden mit Hilfe eines Telefongesprächs durchgeführt. „75% aller Kundentermine finden somit zurzeit ohne direkten Kundenkontakt statt. Vor einem halben Jahr wäre diese hohe Zahl noch unvorstellbar gewesen“, analysiert AfW Vorstand Frank Rottenbacher.

Projektleitung für den Finanz- und Versicherungsverlag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Newsletter abonnieren
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.

Send this to a friend