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PKV-Provisionsdeckel für Regierung ein Erfolg

PKV-Provisionsdeckel für Regierung ein Erfolg

Die Bundestagsfraktion der Grünen wollte mit einer kleinen Anfrage wissen, wie sich der seit 2012 geltende Provisionsdeckel im Vertrieb der privaten Krankenversicherungen (PKV) entwickelt hat. Die Antwort wird als Erfolg gewertet.

Demnach sind die PKV-Abschlussprovisionen um etwa die Hälfte geschrumpft.

Monatsbeiträge halbiert

Die Regierung wertet den eingeführten Provisionsdeckel im PKV-Vertrieb deshalb als ein Erfolg. Seit Einführung im Jahre 2012 sanken demnach die Abschlussprovisionen auf den festgesetzten Maximalwert von 9 bis 9,9 Monatsbeiträge, so die Antwort des Bundesministerium der Finanzen (BMF). Vor Einführung des PKV-Provisionsdeckels waren es bis zu 18 Monatsbeiträge.

BaFin prüft

In der Antwort des BMF auf die kleine Anfrage des Bundestagsabgeordneten der Grünen, dem Finanzexperten Gerhard Schick, heißt es wörtlich, dass die Einführung des Provisionsdeckels „insoweit als Erfolg gewertet werden“ kann. Dennoch würde die Finanzaufsicht BaFin dieses Regulierungsinstrument prüfen.

Umgehungsmöglichkeiten derzeit geprüft

Dabei geht es um die Frage, welche Umgehungsmöglichkeiten des Provisionsdeckels bestehen könnten und wie stark eventuelle Umgehungen von der Branche genutzt würden. Entsprechende Prüfungen seien zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgeschlossen.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

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