Allgemein, Produktiv

Nützliches Wissen – Branche, Private Krankenversicherungen, Geld und Altersvorsorge

Wir gehen dann schon mal vor – Zahlen, Fakten und Tendenzen – nützliches Wissen

Branche

Obwohl 74 Prozent der Makler eine konstante persönliche Betreuung vom gleichen Maklerbetreuer durch die Versicherungsgesellschaften als sehr wichtig einstufen, befürchten drei von fünf Maklern, dass dieser bedeutsame Service durch die Versicherer zukünftig zurückgefahren wird. Dies ist ein Ergebnis des Vertie- fungsthemas „Maklerbetreuung“ der Studie „Makler-Absatzbarometer“ des Kölner Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov.
45 Prozent der Makler nutzen das Angebot der Versicherer aktuell vor allem bei der Angebotserstellung. Zudem wird die Maklerbetreuung bei Problemen der Schadenregulierung oder Kostenerstattung (36 Prozent) sowie bei Fragen zu neuen Versicherungsprodukten (35 Prozent) verstärkt in Anspruch genommen.
36 Prozent der Maklerbüros haben in den letzten zwei Jahren professionelle Juristen-Unterstützung bei Rechtsfragen oder Rechtsstreitigkeiten in Anspruch genommen – ein Anstieg gegenüber 2012 um vier Prozent. Dies berichtet der YouGov Makler-Absatzbarometer.

Private Krankenversicherungen

0,7 Prozent oder 66.300 weniger Versicherte als Ende 2012 vermeldet der PKV-Verband in der Krankenvollversicherung. Somit ist der Bestand in 2013 leicht auf 8,89 Millionen Personen gesunken. 353.400 geförderte Pflegezusatzversicherungen (Pflege-Bahr) wurden im letzten Jahr abgeschlossen. Dazu kommen noch 174.100 ungeförderte Policen, sodass der Gesamtbestand an Pflegezusatzversicherungen um mehr als eine halbe Million auf insgesamt über 2,7 Millionen Versicherungen anstieg.
Um 2 Prozent wuchsen die privaten Zusatzversicherungen wie Chefarztbehandlung oder Zahnersatz auf 23,5 Millionen Verträge.
35,9 Milliarden Euro betrugen die Beitragseinnahmen in der Privaten Kranken- und Pflegeversicherung im letzten Jahr. Ein Anstieg gegenüber 2012 um 0,7 Prozent.
Um 4,2 Prozent stiegen die Versicherungsleistungen in der Privaten Kranken- und Pflegeversicherung auf insgesamt 24,3 Milliarden Euro.

Geld

22 Prozent weniger Verdienst als Männer erhielten Frauen im Jahr 2013. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Equal Pay Day am 21. März 2014 mitteilt, hatten Frauen im letzten Jahr einen durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von 15,56 Euro – Männer kamen im Durchschnitt auf 19,84 Euro.
Um 0,2 Prozent stieg das Arbeitsvolumen der Erwerbstätigen in Deutschland im letzten Jahr gegenüber 2012 an. Wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung berichtet, ist die Stundenanzahl von 58,1 Milliarden so hoch wie seit 20 Jahren nicht mehr – zuletzt wurde dieses Ergebnis im Jahr 1994 mit 58,2 Milliarden Stunden übertroffen.
45 Prozent der Frauen lebten in 2012 von ihrer eigenen Erwerbs- und Berufstätigkeit. Dies ist ein Anstieg gegenüber 1996 um 6 Prozent, so das Statistische Bundesamt. Hinzu kommen 29 Prozent Rentnerinnen beziehungsweise Pensionärinnen, die ihren täglichen Lebensbedarf hauptsächlich durch die eigenen Altersvorsorgebezüge unterhalten.
18 Prozent der Frauen sind finanziell auf die Hilfe Angehöriger oder des Lebenspartners angewiesen, 8 Prozent der Frauen lebten 2012 überwiegend von sonstigen Einkünften, wie zum Beispiel Arbeitslosengeld, Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende (Hartz IV) oder von Vermögenseinkünften (beispielsweise Zinsen oder Mieteinnahmen).

Altersvorsorge

52 Prozent der Beschäftigen im Westen stufen laut Postbank Analyse die gesetzliche Rente künftig nur noch als eine Art „Altersvorsorge-Grundsicherung“ ein. Diese Furcht ist im Osten mit 45 Prozent geringer ausgeprägt. 67 Prozent der westdeutschen und 59 Prozent der ostdeutschen Beschäftigten halten eine selbst genutzte Immobilie im Alter für die ideale Form der Alterssicherung.
Immerhin 46 Prozent der West- und 38 Prozent der Ostdeutschen erhoffen sich, dass sie später einmal in der eigenen Immobilie ihr Rentnerdasein erleben werden. Ostdeutsche befürchten hierbei weit stärker als Westdeutsche, dass ein Eigenheim zu stark an einen Wohnort bindet und Umzüge, zum Beispiel aus beruflichen Gründen, erschwert (46 Prozent gegenüber 25 Prozent).

#14/April 2014

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Newsletter abonnieren
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.

Send this to a friend