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Makler haben Herausforderungen und Möglichkeiten der Digitalisierung erkannt

Makler haben Herausforderungen und Möglichkeiten der Digitalisierung erkannt

Eine Maklerbefragung ergab, dass die größte digitale Herausforderung der Zukunft in der Bestandsdatenpflege liegt. Auch die Datenqualität sowie der Datenaustausch wurde für den Vertriebserfolg als äußerst wichtig erkannt.

Immer noch wird die Pflege von Kunden- und Vertragspartnerdaten als Hürde für Makler wahrgenommen.

Kompetenz führt zur Augenhöhe

Ein großes Problem für Makler ist der Aufwand und die Fehler, die durch lückenhafte und unzureichende Datenübermittlung durch Vertriebspartner entstehen. Dabei ist ein lückenloser und richtiger Datenbestand eine wesentliche, wenn nicht sogar die wichtigste Basis im digitalen Versicherungsmarkt. Eine Basis, auf der sonst keine smarten Dienste aufbauen können und kein Online-Wettbewerb „auf Augenhöhe“ stattfinden kann.

Herausforderung erkannt

Insgesamt 40 Prozent aller Makler, die sich an der Maklerbefragung „Der digitalisierte Makler“ von mobilversichert in Kooperation mit AssCompact beteiligt haben, sehen den teilweise erheblichen Zeit- und Verwaltungsaufwand, der für die Pflege von Bestandsdaten investiert werden muss, als größte Herausforderung der digitalen Zukunft. Nur 31 Prozent halten hingegen neue Online-Konkurrenz für herausfordernd. Neue Erwartungen und Forderungen von Kunden stehen lediglich für 21 Prozent der Studienteilnehmer an erster Stelle.

Nur zehn Prozent bestehen auf Versicherungslösungen

Acht Prozent der Befragten fühlen sich vielmehr von automatisierten Robo-Beratern bedroht – nur unwesentlich mehr dürften überhaupt wissen, bei wem es sich um Robo-Advisor handelt. Immerhin scheinen zwei Drittel der befragten Makler zu wissen, dass die neuen digitalen Helfer über enorme technische Potenziale verfügen, den Datenaustausch vereinfachen, ganze Verwaltungsprozesse steuern und Kunden bedarfsgerechte Produkte und Dienste anbieten. Nur rund 15 Prozent verlassen sich auch weiterhin auf die Kompetenz von Pools. Etwa zehn Prozent erwarten sich Lösungen von den Versicherern.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

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