Produktiv

LV sorgen für Ärger

Nur 261 von insgesamt 17.500 Anträge auf Streitschlichtung durch den Versicherungsombudsmann bezogen sich 2019 auf die Arbeit von Versicherungsvermittlern.

Hauptsächlich ging es dabei um Ärger mit Lebensversicherungen.

Kunden fordern Streitschlichtung

Der Versicherungsombudsmann hat in Berlin seinen Tätigkeitsbericht 2019 vorgestellt. Insgesamt gingen im vergangenen Jahr bei ihm 17.528 Anträge auf Streitschlichtungsverfahren ein. Davon wurden 4.527 Anträge aufgrund von sachlichen und formellen Fehler als unzulässig abgewiesen.

Ärger mit Versicherungsvermittlern

Von den 13.309 Schlichtungen befanden sich 2.639 Anträge zum Jahresende noch in Bearbeitung. Abgearbeitet wurden im vergangenen Jahr insgesamt 13.309 Schlichtungen. Von allen eingegangen Anträgen bezogen sich rund 17.000 auf Probleme mit Versicherungsunternehmen inklusive deren Vertreter. Bei lediglich 261 Anträgen ging es um Probleme zwischen Versicherungskunden und Versicherungsvermittlern.

Rund die Hälfte dieser Verträge wurden vom Versicherungsombudsmann als unzulässig abgewiesen, nur 115 wurden bis zum Ende des Jahres 2019 bearbeitet, der Rest befindet sich in der Bearbeitung. Rund 100 Anträgen davon bezogen sich auf Probleme mit Lebensversicherungen (LV), der Rest verteilt sich auf Streitschlichtungen zu Berufsunfähigkeits– (BU) und Kfz-Kaskoversicherungen.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

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