Produktiv

Lebensleistungsrente für Geringverdiener

Die Rente von Geringverdienern ist ein gesellschaftliches, soziales und ein politisches Problem. Nun soll eine „Lebensleistungsrente“ die Lösung sein.

Bisher waren Geringverdiener mit langen Arbeitslosenzeiten im Rentenalter auf Sozialleistungen und die Angehörigen angewiesen, doch nun soll eine Lebensleistungsrente für Abhilfe sorgen. Bundesfinanzminister Schäuble (CDU) plant dafür bis 2020 Ausgaben in Höhe von 2,3 Milliarden Euro ein.

Lebensleistungsrente soll Sozialkasse entlasten

Alleine für 2018 sind bereits 450 Millionen Euro eingeplant, für 2019 ganze 700 Millionen und 2020 schließlich 990 Millionen Euro. Auch in den Folgejahren soll diese Summe ansteigen, da davon ausgegangen wird, dass immer mehr Menschen anspruchsberechtigt sind. So wird diese Lebensleistungsrente den Geringverdienern ein Alterseinkommen sichern, welches über dem Existenzminimum liegt. Dabei werden die Sozialkassen entlastet werden. Bei dieser Rente, die Bestandteil der kommenden Rentenreform sein soll, würden bis zu 5 Jahre Arbeitslosigkeit angerechnet. Bereits zum 1. Juli 2017 soll diese Geringverdienerrente in Kraft treten.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

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