Produktiv

Keine Kohle mit der Allianz

Keine Kohle mit der Allianz

Die Allianz SE kündigte an, bis 2040 gänzlich auf kohlebasierte Geschäftsmodelle zu verzichten. Stattdessen soll der CO2-Fußabdruck des Unternehmens verkleinert und Anteile an erneuerbaren Energien im Stromeinkauf erhöht werden.

Allianz-Chef Bäte verweist auf die ökonomischen und sozialen Risiken des Klimawandels.

Keine Investitionen in Kohleunternehmen

Sämtliche kohlebasierten Geschäftsmodelle im Kundenportfolio des Versicherers sowie in den Anlagen der Versichertengelder sollen schrittweise auslaufen. Mit sofortiger Wirkung wird die Allianz nunmehr auf Investitionen in Energieunternehmen verzichten, die das Zwei-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens durch ihre Firmenpolitik gefährden.

Basis ESG-Nachhaltigkeitskriterien

Im Bereich der Schaden- und Unfallversicherung der Allianz werden künftig weder Kohlekraftwerke noch Kohleminen versichert. Lediglich Unternehmen, die Strom aus mehreren Quellen erzeugen, werden zunächst weiter versichert, jedoch auf Basis definierter Nachhaltigkeits-Kriterien (ESG) geprüft.

Ökonomische und soziale Verantwortung

Allianz-Chef Oliver Bäte verweist auf die Verantwortung des Unternehmens und der Notwendigkeit, den Übergang zu einer klimafreundlichen Wirtschaft voranzutreiben. Der Klimawandel mit seinen „enormen ökonomischen und sozialen Risiken“ würde bereits heute schon Millionen Menschen beeinträchtigen.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

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