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Interesse von Versicherten an Homöopahie eher gering

Interesse an Homöopahie eher gering

Die Kostenübernahme homöopathischer Arznei ist und war stets umstritten. Dabei besteht ein Interesse an Homöopathie nur für ein Viertel aller gesetzlich Versicherten.

Nur 24 Prozent aller Nutzer des Check24-GKV-Vergleichsrechner haben ein Interesse an der Kostenübernahme homöopathischer Arznei. An einer professionellen Zahnreinigung sind hingegen durchschnittlich 62 Prozent interessiert.

Größeres Interesse im Westen und Süden

Das größte Interesse an einer homöopathischen Behandlung besteht für Verbraucher im Süden und Westen Deutschlands. Spitzenreiter im Check24-Vergleich sind die Saarländer (29 Prozent) und Verbraucher aus Bayern und Rheinland-Pfalz (jeweils 28 Prozent). Das geringste Interesse besteht demnach in Sachsen und Sachsen-Anhalt (beide 18 Prozent) sowie in Bremen (17 Prozent).

Unterschiedliche Abrechnungen homöopathischer Therapien

Die Krankenkassen unterscheiden hinsichtlich der Kostenübernahme zwischen der homöopathischen Behandlung und homöopathischen Arzneimitteln. Manche Kassen übernehmen lediglich nur eine dieser Therapieformen, einige Kassen beteiligen sich lediglich an einem Teil der Kosten. Andere Versicherer zahlen die Behandlung nur, wenn diese durch einen bestimmten Therapeuten erfolgt. In der Regel werden homöopathische Arzneimittel (wie die umstrittenen Globuli) nur mit Privatrezept erstattet.

Analysiert wurden alle Check24-Anfragen nach gesetzlichen Krankenkassen, die über bestimmte Suchparameter verfügten.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

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