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Interesse an E-Health wächst

Interesse an E-Health wächst

Der Trend zur Digitalisierung des Gesundheitswesens ist unaufhaltsam, das Interesse der Versicherten und Patienten wird immer größer. Dennoch bleiben Datenschutzbedenken die größten Innovationskiller.

Die Angst vor Datenklau und Hackerangriffen bremst den Trend zu E-Health und elektronischer Patientenakte.

Digitalisierung in der Medizin unaufhaltsam

Laut einer repräsentativen Studie der „Apotheken-Umschau“ ist der Trend zur Digitalisierung in der Medizin nicht aufzuhalten. Und das Interesse an digitalen Gesundheitsdiensten nimmt dabei täglich zu.

Jüngere fordern Gesundheits-Apps

Über die Hälfte aller Patienten würde sofort die geplante elektronische Patientenakte nutzen in der Hoffnung, damit leichter auf Gesundheitsdaten wie Arztbriefe und Laborbefunde zugreifen zu können. Insbesondere jüngere Patienten hätten auch Interesse an E-Health-Lösungen wie Gesundheits-Apps.

Ältere fürchten um Datenschutz

Angst besteht nur hinsichtlich einer möglichen Datenweitergabe an unbefugten Dritten. Besonders Studienteilnehmer über 60 Jahren äußersten Angst vor Datenklau und Hackerangriffen. Manche befürchten gar, dass besonders bei der Umstellung auf elektronische Gesundheitsakten der Datenschutz auf der Strecke bleiben wird.

Höheres Interesse an Videosprechstunden

Die momentane Pandemie und die dadurch entstandenen aktuellen Einschränkungen im öffentlichen Leben werden als zusätzliche Treiber für digitale Gesundheitsdienste erkannt. So hat gerade jetzt das Interesse an medizinischen Videosprechstunden sprunghaft zugenommen. Bereits vor der Corona-Krise äußerten sich rund 52 Prozent, durchaus Interesse an Videosprechstunden zu haben, wenn dadurch für Termine auf Wartezeiten verzichtet werden kann.

Im Rahmen der Studie der „Apotheken Rundschau“ wurden von Ipsos Operations GmbH zwischen Januar und Februar 2020 rund 1000 Frauen und Männer ab 14 Jahre online befragt. Die aktuelle Ausgabe des Gesundheitsmagazins liegt in den meisten Apotheken kostenlos aus.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

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