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HDI: Betriebsschließungsversicherung für weitere Branchen

HDI: Betriebsschließungsversicherung für weitere Branchen

Die HDI Versicherung AG gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass sie die Betriebsschließungsversicherung (BSV) nun für eine Vielzahl von Branchen öffnet. Hatte der Versicherer bereits im Juni die BSV neu aufgelegt und wieder für den Verkauf geöffnet, so wird dieser Versicherungsschutz nun auch für kleine und mittelständische Betriebe vieler Betriebsarten und für Freie Berufe angeboten. Damit schließt die HDI eine signifikante Lücke am Versicherungsmarkt.

In der Vergangenheit war die Betriebsschließungsversicherung nur bei Unternehmen aus lebensmittelnahen Branchen bekannt. Hierzu gehören unter anderem Gastronomiebetriebe und Bäckereien. Bisher gab es keine Versicherungslösungen für andere Branchen, da diese Versicherung von anderen Unternehmen praktisch nicht nachgefragt wurde. Doch die Corona-Krise hat nun viele auf die BSV aufmerksam gemacht.

„Als Reaktion auf die Corona-Krise haben wir Anfragen nach dem Versicherungsschutz vermehrt auch von Unternehmen jenseits der traditionellen BSV-Kundenkreise bekommen“ berichtet Dr. Christoph Wetzel, Vorstandsvorsitzender der HDI Versicherung. Viele Unternehmen sind durch den flächendeckenden Lockdown für das Thema sensibilisiert worden. Dazu gehören auch solche Unternehmen, die von den Schließungen nicht selbst betroffen waren. Der Grund: Infektionen durch SARS-CoV-2 oder andere Erreger können praktisch alle Unternehmen treffen und zu behördlich verfügten Betriebsschließungen führen.

Daraufhin hat die HDI nun ihre neu konzipierte BSV für kleine und mittelständische Betriebe geöffnet. Unter anderem sind hier Betrieben aus Handwerk, Handel und Dienstleistungen gemeint. Das Gleich gilt jedoch auch für Freiberufler wie Rechtsanwälte, Steuerberater oder Architekten. Dabei ist die BSV von der HDI Versicherung auf ihre eigentliche Aufgabe fokussiert: Die Absicherung von Unternehmen gegen die finanziellen Folgen von Betriebsschließungen aufgrund von Infektionen oder Krankheitserreger im Betrieb.

„Das gilt auch für Infektionen durch den neuartigen Coronavirus und auch im Rahmen der aktuellen Pandemie“, betont Christoph Wetzel. Um ein Überspringen meldepflichtiger Krankheiten oder Krankheitserreger von einem anderen Betrieb zu vermeiden, sind auch darüber hinaus präventive Schließungen von Unternehmen durch die Behörden versichert. Eine behördliche Einzelanordnung für das jeweilige Unternehmen ist für das Eintreten des Versicherungsschutzes vorausgesetzt. Nicht vom Versicherungsschutz umfasst sind hingegen Schließungen auf der Grundlage von Allgemeinverfügungen.

Die HDI Versicherung war einer von wenigen Versicherern am deutschen Markt, welche auch die im Frühjahr erfolgten umfangreichen Betriebsschließungen als versichert angesehen haben. Die Schäden wurden und werden entsprechend reguliert. In diesem Zusammenhang hat die HDI bereits schon über 40 Mio. EUR an ihre Kunden geleistet.

Projektleitung für den Finanz- und Versicherungsverlag

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