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Generali-Überschussbeteiligung auf neuem Rekordtief

Generali-Überschussbeteiligung auf neuem Rekordtief

Neuer Negativrekord bei der Verzinsung von Generali-Lebensversicherungen. Manche Kunden können 2018 lediglich 1,25 Prozent Überschussbeteiligung erwarten. Ein neues Rekordtief.

Niemals zuvor gab es auf eine deutsche Lebensversicherung so geringe Zinserträge.

Branchenüblich sind 2,4 Prozent

Die Generali Leben, eine Marke des Generali Konzern, bestätigte Anfang der Woche, einigen Kunden im laufenden Jahr nur noch eine Überschussbeteiligung von 1,25 Prozent versprechen zu können. Branchenüblich ist immer noch eine durchschnittliche Verzinsung von 2,4 Prozent. Davon betroffen sind Kunden, die ihre Lebens-Policen seit 2015 bei der deutschen Generali abgeschlossen haben.

Altverträge ausgenommen

Wer vor 2015 seine Lebensversicherung abgeschlossen hat, scheint Glück gehabt zu haben. Für diese Policen gilt weiterhin ein höherer Garantiezinssatz, an dem der Versicherer über die gesamte Laufzeit der Versicherung gebunden ist. Der Branchenriese gehört mit einem Bestand von rund vier Millionen Verträgen zu den zehn größten Lebensversicherern in Deutschland.

Konzerntochter verspricht mehr

Jetzt sind attraktive Zinsen jedoch nicht mehr nötig – der Versicherer stellte sein Neugeschäft Anfang des Jahres ein. In der Branche wird nun spekuliert, ob die Generali ihre Bestände nunmehr an einen professionellen Abwickler veräußern wird. Die AachenMünchener Leben, eine Konzerntochter der Generali Leben mit exklusivem Vertrieb über die DVAG, verspricht Neukunden immer noch eine Überschussbeteiligung in Höhe von 2,3 Prozent.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

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