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Fussball bleibt riskanteste Sportart

Fussball bleibt riskanteste Sportart

So schön und gut die Europameisterschaft auch ist: Fußball ist und bleibt die riskanteste Sportart, die zu den meisten Sportunfällen führt.

Mehr als ein Drittel aller Sportunfälle ereignet sich beim Fussball, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) meldet. Dabei sind besonders Jugendliche beim beliebten Ballspiel gefährdet.

Die meisten Verletzten sind Jugendliche

Ein Drittel der versicherten Verletzten zwischen 2010 und 2014 waren 14 bis 17 Jahre alt. Nur 28 Prozent der Unfälle beziehen sich auf die Spieler über 18 Jahre. Das geringste Unfallrisiko tragen mit 16 Prozent demnach die Kinder bis sechs Jahre. Die bei Fußballern am häufigsten vorkommenden Verletzungen beziehen sich auf die Beine und Füße der Sportler. Am zweithäufigsten sind die Knochenbrüche. Prellungen, Quetschungen und Verstauchungen bilden mit 5 Prozent die seltensten Fußballunfälle.

Reitsport statistisch sicherer als Fussball

Die statistisch zweithäufigsten Sportunfälle mit 23 Prozent passieren beim Ski. Überraschend: Der Reitsport birgt das geringste Verletzungsrisiko. Lediglich 4 Prozent aller Sportunfälle beziehen sich auf das Reiten inklusive Polo.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

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