Produktiv

Erhebliche Abzüge nach Rentenerhöhung

Trotz saftiger Rentenerhöhung kommt nicht bei allen Ruheständlern Freude auf. Denn was nach den Abzügen im Geldbeutel bleibt, enttäuscht manche Rentenbezieher.

Abhängig sind diese Abzüge unter anderem die Höhe der Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung. Lediglich von Zahlung der Renten- und Arbeitslosenversicherung sind Ruheständler befreit. Pflichtversicherungsbeträge der Rentner betragen rund elf Prozent, bei einer Betriebsrente sogar bis zu einem Fünftel. Deutlichere Unterschiede gibt es auch zwischen den Pflicht- und Privatversicherten. Pflichtversicherte behalten mehr netto, die im Alter freiwillig und privat Versicherten beklagen sich hingegen über die relativ hohe Beitragslast, die deutlich höher liegen als bei den Pflichtversicherten. Dabei gilt durchaus die Faustregel: Wer als Arbeitnehmer während der zweiten Hälfte mindestens 90 Prozent der Beitragszeit Mitglied einer Kasse oder beim Partner mitversichert war, ist auch während der Rentner Mitglied der günstigen Pflichtversicherung.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

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