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ERGO verabschiedet sich aus dem Neugeschäft Leben und Unfall

ERGO verabschiedet sich aus dem Neugeschäft Leben und Unfall

Schock am frühen Morgen in Nürnberg: Die ERGO-Gruppe gab bekannt, das Neugeschäft der ERGO Direkt im Bereich Leben und Unfall innerhalb der nächsten zwei Jahre einzustellen.

Dazu sollen 50 Arbeitsplätze abgebaut werden. Zu betriebsbedingten Kündigungen soll es jedoch nicht kommen.

Konzernumbau seit November 2016

Wie der Branchendienst Versicherungsmonitor gestern bekannt gab, teilte dies ERGO Direkt-Chef Peter Stockhorst seinen Mitarbeitern mit. Bestätigt wurde dieser Bericht von der ERGO-Kommunikationsabteilung. So soll mit der Einstellung des Neugeschäfts in der Lebens- und Unfallversicherung der Konzernumbau fortgesetzt werden. Bereits im November 2016 wurde der ERGO-Direkt-Kfz-Tarif eingestellt.

Mehr Arbeitsplätze durch Umbau

Die ERGO Direkt Krankenversicherung AG soll jedoch nicht von den Umstrukturierungen betroffen sein und als Marktführer im operativen Geschäft erhalten werden. Der ERGO-Konzern betont, dass es sich dabei um einen Um- und nicht um einen Abbau handele. An der ursprünglichen Planung, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden, kann auch aus heutiger Sicht festgehalten werden. Der Ausbau der ERGO Direkt zum „Kompetenz-Zentrum online“ würde sogar neue Arbeitsplätze schaffen.

 

Richtigstellung
Die Einstellung des Neugeschäfts bezieht sich ausschliesslich auf Geschäftsbereiche des Onlineversicherers ERGO Direkt. Mißverständlich konnte durch den ursprünglichen Text der Eindruck entstehen, dass sich die Einstellung des Neugeschäftes auf die gesamte ERGO-Gruppe bezieht. Dieser Fehler wurde korrigiert.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

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