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Durch Videos mehr Beratungen

Durch Videos mehr Beratungen

Soziale Medien sind mehr als nur facebook, LinkedIn oder Xing. Wer mit der richtigen Strategie auch Plattformen wie YouTube besetzt, verfügt über zahlreiche Chancen der Kundengewinnung. Der Nachteil: YouTube benötigt Zeit, Kompetenz und Arbeit.

Das zum Erfolg mit social media mehr gehört, als Kommentare oder Fotos zu posten, sollte klar sein. Erst mit Videos potenzieren sich die Möglichkeiten des Erfolgs.

Videos informieren, schulen und beraten

Mit einem Videokanal auf YouTube können überwiegend jüngere Leute erreicht werden, die diese Plattform als gleichwertige Informationsquelle wie die Suchmaschine Google nutzen. Bereits in den Schulen spricht sich nämlich herum, dass es zu fast allen Themen dort Videotutorials, Anleitungen oder Lösungsansätze gibt. Mittlerweile haben dies auch innovative Versicherungsmakler erkannt, um YouTube als Informationsbörse und Beratungsbasis für Versicherungsthemen zu nutzen.

Generation-Y will sich nichts vorschreiben lassen

Denn die sogenannte „Generation-Y“ soll zwar nicht als „beratungsresistent“ bezeichnet werden, Jugendliche und junge Erwachsene informieren sich (zumindest am Anfang) lieber selbst. Wer diese Entwicklung für sich nutzt, kann schnell zu einem Experten seines Themas werden. Wer sich über selbst komplexere Versicherungsthemen informiert und sich dann, beispielsweise über die Unterschiede zwischen PKV, GKV, der Altersvorsorge oder über Berufsunfähigkeitsversicherungen aufgeklärt fühlt, der sucht im Anschluss eher die persönliche Beratung – im Idealfall bei „diesem Makler von YouTube“.

Der Erfolg wird kommen

Wer sich also als Versicherungsmakler auf YouTube seine Nische suchen und aktiv werden möchte, der sollte sich jedoch auf viel Arbeit einstellen. Auch sollte sich niemand einbilden, bereits nach dem ersten Video einen vollen Terminkalender zu bekommen. Erfolg stellt sich in diesem Bereich eher langfristig ein und Fehler sind dabei breit gestreut. Doch wer kontinuierlich jede Woche ein kurzes Video produziert, wird nach etwa einem Jahr mit Erfolg rechnen können. Oder muss nachbessern.

Erst kommt „Machen“ – dann die Fehler

Gerade Anfänger begehen Anfänger-Fehler. Und das sind insbesondere zu lange Videos (ideal am Anfang sind rund 4 Minuten – jedoch nicht länger als sechs Minuten), schlechte Tonqualität (wenn auch Smartphones hochwertige Videos produzieren – ohne zusätzliche Mikrofon geht es nicht), ein uninteressantes Thema. Gerade bei der Themenauswahl werden viele Fehler gemacht. Das ideale Thema lädt zum gucken ein und darf auf keinen Fall langweilen. Wichtig ist auch, dass richtige Thema passend für Videoformate anzupassen. Als Anreißer also nicht: „Die wichtigsten Zahnzusatztarife für junge Leute“, sondern: „Weshalb der Zahnarztbesuch zur Pleite führen kann.“ So in diesem Stil.

Nur gefunden werden, reicht nicht

Zu dem ganzen „redaktionellen“ und produktiven Aufwand kommt anschließend die Post-Produktion, die Verarbeitung des Video-Rohmaterials: Schneiden, kürzen, Vertonen und ins Zielformat konvertieren. Dann das Hochladen des Videos und eines eindrucksvollen Standbilds auf die YouTube (oder eine andere) Plattform. Ein Aufwand, zu dem es zahlreiche Software, Tools und Fachbücher gibt. Eines ist jedoch sicher: Mit den richtigen Ideen stellt sich richtiger Erfolg ein. Denn nur online gefunden werden, reicht nicht mehr aus.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

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