Produktiv

Die Kunst des Scheiterns – aus Fehler lernen

Die Kunst des Scheiterns

Zerpflückt man das Wort „Fehler“ in seine Einzelteile und sortiert diese neu, entsteht das Wort „Helfer“. Genau das muss im Kopf geschehen und schon kann man aus Fehlern etwas Positives ziehen. Ohne sie gäbe es heute grandiose Erfindungen, wie Penicillin, Teflon und die Mikrowelle nicht – allesamt aus Pannen entstanden.

Fehler sind menschlich

Während uns als Kind eingetrichtert wird, dass Fehler etwas Schlechtes sind, diese mit Rotstiften kenntlich gemacht und mit schlechten Zensuren abgestraft werden, lernen wir in fortschreitendem Alter, dass Fehler menschlich sind. Jeder macht sie, keiner ist davon frei.

Darüber ärgern kann man sich, für einen Moment. Doch Ärger bringt einen kein Stück weiter. Fehler jedoch können genau das tun: Uns weiterbringen, uns als Helfer dienen – sofern wir ihnen diese Transformation zugestehen.

Verantwortung übernehmen

Zunächst muss man einen Fehler als solchen erkennen und die volle Verantwortung für ihn übernehmen. Wer die Schuld bei Anderen sucht, verschenkt den positiven Lerneffekt.

Angst ist nach einem geschehenen Fehler ein wenig konstruktiver Partner. Der Fehler ist gemacht, rückgängig gemacht werden kann er nicht mehr und noch einmal in der gleichen Form geschehen wird er nicht. Denn man hat nun die notwendige Erfahrung, eine ähnliche Situation künftig auf andere Weise anzugehen. Fehler dürfen auf keinen Fall die Macht zugeteilt bekommen, einen in Zukunft auszubremsen und das eigene Potenzial einzugrenzen. Nach einem Fehler – und sei er noch so groß gewesen – ist es wichtig, schnell und mutig in das nächste Projekt einzusteigen. Wer zu lange wartet, ängstlich und vorsichtig ist, verbaut sich selbst große Chancen.

Aus Fehlern lernen

Sie schätzen es, in Ihrem Leben fortwährend zu lernen, zu wachsen und sich zu verbessern? Dann ordnen Sie Fehler in genau diese wert- und kraftvolle Kategorie ein und lassen Sie für sich arbeiten. Betrachten Sie den Fehler aus unterschiedlichen Blickwinkeln und überlegen Sie, was Sie beim nächsten Mal benötigen, um es besser zu machen und lassen Sie sich durch Fehler nicht die Freude an Ihrem Tun nehmen.

Rebecca Schwab, Jahrgang 1988, ist ausgebildete Online-Redakteurin.
Seit Mai 2016 ist sie für den Finanz- und Versicherungsverlag tätig.

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