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Die eigenen Kinder richtig absichern

Die eigenen Kinder richtig absichern

Der Bund der Versicherten e.V. (BdV) gibt wichtige Tipps für die Absicherung der eigenen Kinder. Der beste Versicherungsschutz für Kinder ist die richtige Absicherung der Eltern.

„Eltern wollen ihren Kindern die bestmögliche Absicherung bieten. Aber der eigene Versicherungsschutz spielt dabei eine zentrale Rolle“, sagt BdV Pressesprecherin Bianca Boss. Neben einer Privathaftpflichtversicherung ist auch eine Absicherung für den Todesfall und den Verlust der Arbeitskraft wichtig. Gleichzeitig sollten Kinder auch gegen die finanziellen Folgen einer eigenen Invalidität abgesichert werden – im besten Fall durch eine Kinderinvaliditätsversicherung.

Auf jeden Fall sollte eine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Denn diese gehört zu den existenziellen Versicherungsverträgen. Sofern die Eltern einen Familientarif abgeschlossen haben, sind auch die Kinder mitversichert. Der BdV empfiehlt Tarife, die auch Schäden abdecken, die deliktunfähige Kinder bei Dritten verursacht haben – zumindest bis zu einer Höhe von 20.000 Euro. Die vereinbarte Deckungssumme sollte mindestens 15 Millionen Euro pauschal für Sach-, Personen- und Vermögensschäden betragen.

Gegen finanzielle Folgen des Verlusts der Arbeitskraft und des Todes sollten sich Eltern ebenfalls absichern. Dies geht zum Beispiel durch eine Berufsunfähigkeits- und eine Risikolebensversicherung.

Eine lebenslange Rente bei (i.d.R. 50-prozentiger) Invalidität in Folge eines Unfalls oder wenn die Invalidität durch eine Krankheit verursacht wurde, leistet eine Kinderinvaliditätsversicherung (KIV). Diese Rente mindert die dauerhafte Versorgungslücke, wenn aufgrund der Invalidität kein Erwerbseinkommen erzielt werden kann. Die vereinbarte Rentenhöhe sollte spürbar oberhalb der Grundsicherungsleistungen liegen, also mindestens 1.000 Euro monatlich. Zwar ist die KIV deutlich teurer als eine Unfallversicherung, bietet aber auch ein deutlich höheres Absicherungsniveau. Wenn der Abschluss nicht möglich ist, ist eine private Unfallversicherung sinnvoll. Wenn das Kind durch einen Unfall einen bleibenden körperlichen oder geistigen Schaden erlitten hat, zahlt diese einen einmaligen Geldbetrag. Besonders wichtig ist jedoch, dass die Grundsumme dieser Invaliditätsleistung bei mindestens 200.000 Euro liegt. Zudem sollte eine Unfallrente in Höhe von mindestens 1.000 Euro monatlich vereinbart werden, um laufende Ausgaben durch dauerhafte Unfallfolgen abzusichern.

Projektleitung für den Finanz- und Versicherungsverlag

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