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Blitzeinschläge 2019: Schäden in Höhe von rund 200 Millionen Euro

Blitzeinschläge 2019: Schäden in Höhe von rund 200 Millionen Euro

Der GDV berichtete, dass im Jahr 2019 im Vergleich zu den letzten 20 Jahren deutlich weniger Blitzeinschläge gemeldet wurden. Waren es im Jahr 2009 beispielsweise noch 440.000 Blitzeinschläge, so gab es im vergangenen Jahr nur noch rund halb so viele Meldungen. Doch kostet jeder einzelne Schaden den Versicherer mehr denn je. Im Durchschnitt bezahlen die Versicherer für jeden gemeldeten Blitzschaden knapp 1.000 Euro. Zum Vergleich: Im Jahr 2009 war es fast die Hälfte.

Für Blitz- und Überspannungsschäden mussten die deutschen Hausrat- und Wohngebäudeversicherer im Jahr 2019 teuer bezahlen. Rund 200 Millionen Euro hat die Assekuranz letztes Jahr für Schäden bezahlt. Das ist zwar seit 2013 der niedrigste Wert, doch gab es im Verhältnis auch deutlich weniger Blitzeinschläge. 

Doch woran liegt es, dass der Schadendurchschnitt immer weiter ansteigt? Der Grund dafür ist einfach: Die Haushalte und Gebäude werden heutzutage mit immer besserer Technik ausgestattet. Kommt es zu einem Blitzeinschlag, müssen häufig sehr teure Heizungs- oder Jalousien-Steuerungen repariert oder gar ersetzt werden.

Projektleitung für den Finanz- und Versicherungsverlag

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