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Basis der eigenen Online-Strategie

Basis der eigenen Online-Strategie

Die Digitalisierung kleinerer und mittlerer Maklerbetriebe schreitet voran. Dennoch gibt es vereinzelt immer noch Makler und Vermittler, die über keine eigene Webseite verfügen.

Die richtige Todo-Liste hilft dabei, sich eine eigene virtuelle Vertretung aufzubauen.

Für viele ist das Internet spätestens bei Themen der technischen Umsetzung „Neuland“. Steht die eigene „Online-Strategie“ fest, sollte mit dem Aufbau der eigenen Internet-Präsenz begonnen werden. Hier die wichtigsten Punkte, die bei keiner Planung vergessen werden sollten.

Die Billig-Lösungen

Grundsätzlich ist es jedem möglich, auch ohne Programmierkenntnisse eine eigene Homepage zu „bauen“. Am einfachsten ist die Webseitenerstellung über sogenannte „Web-Baukästen„. Baukästen bieten bereits fertige Site-Lösungen auf dem Server des Anbieters. Dieser Rahmen kann individuell über unkomplizierte Eingabemasken mit Inhalten gefüllt werden, außerdem kann das Erscheinungsbild dem Corporate Design des Vermittlerbetriebes sowie die Seitenstruktur angepasst werden – mit einfachen Klicks. Doch es gibt auch Nachteile: Wer den Anbieter wechseln möchte, kann seine Arbeit meistens nicht mitnehmen. Und wer Bilder und Grafiken optimal bearbeiten will, seine Seiten vielleicht auch noch für Suchmaschinen und mobile Geräte optimieren will, wird nicht um professionelle Unterstützung herum kommen.

Der Hoster

Wer eine „richtige eigene“ Website bevorzugt, benötigt eine eigene Domain sowie ausreichenden Platz auf einem Server. Das lässt sich bei Anbietern wie 1&1, Strato und vielen anderen „Providern“ und „Hostern“ mieten. Diese bieten die Domain-Anmeldung sowie die unkomplizierte Installation eines „Content-Management-Systems (CMS)“ gleich mit an. Dabei kann der Kunden meistens zwischen verschiedenen CMS-Lösungen (wie wordpress, drupal, typo3) selbst entscheiden, die sich dann per Mausklick installieren und mit der eigenen Domain verknüpfen lassen.

Die eigene Domain

Vor der Anmeldung eines eigenen Domain-Namens steht natürlich die richtige Wahl. In Deutschland sind meistens Domains mit der Endung .de üblich, eine .versicherung-Domain bietet dabei jedoch branchenspezifische Wiedererkennung und einen optimalerern Suchmaschinenrang. Wichtige rechtliche und praktische Informationen speziell zu .versicherung-Domains liefert übrigens die Vergabestelle nic.versicherung.

Das CMS

HTML-Seiten werden einzeln programmiert und sind „statisch“, jede einzelne Seite muss bearbeitet, verändert und gelöscht werden – eine veraltete Technik. Content-Management-Systeme wie wordpress sind hingegen dynamisch, d.h. Seitenstruktur, Erscheinung und Inhalte werden über Datenbanken und Seitenelemente erstellt und verändert. Dabei bestehen enorme Gestaltungs- und Individualisierungsmöglichkeiten, die Fähigkeiten von Anfängern und Einsteigern ziemlich überfordern.

Das Fazit

Vor der Erstellung einer eigenen Homepage sollte man klären, was für Funktionen benötigt werden – und wie, bzw. ob diese dann auch wie gewünscht umgesetzt werden. Baukästen-Systeme schränken die Möglichkeiten ein, sind aber günstiger als Hosting-Angebote und unkomplizierter in der Handhabung. Hostingspakete bieten eine Mischung aus Hosting, Web- und Mail-Speicherplatz, kosten jedoch mehr Geld und Wissen, bieten dabei aber fast unbegrenzte Möglichkeiten. Wer jedoch keinen begabten Schüler oder Studenten in seinem Bekanntenkreis hat, kommt im Zweifelsfall nicht an teuren Agenturen vorbei.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

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