Produktiv

Angst vor dem BU-Antragsformular

Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, muss vorher seitenlange Formulare mit persönlichen und intimen Fragen beantworten.

Eine unangenehme Situation für den Antragssteller und dem Vermittler, die oft mit Ängsten verbunden ist: Der Antragsteller fürchtet sich nach Abgabe des BU-Antragsformular vor einer Ablehnung oder Risikozuschlägen und Leistungsausschlüssen, der Vermittler fürchtet sich vor dem Verlust seiner Provision.

Auch intime Fragen im BU-Antragsformular müssen richtig beantwortet werden

Wer aber seinen Versicherungsschutz nicht riskieren will, muss alle Fragen des Antragsformulars wahrheitsgemäß und vollständig beantworten, worauf Versicherungsmakler Matthias Helberg in seinem Blog hinweist. Dabei geht es zum Teil um persönliche Fragen nach Einkommen, Hobbys und der Gesundheitshistorie. Fragen zu in diesen Bereichen sind sehr delikat und sorgen nicht selten für Verunsicherungen und Ängsten. Wer beantwortet schon gerne Fragen zu erektilen Dysfunktionen, Fehlgeburten und psychischen Erkrankungen.

Risikoentscheidungen kaum vorhersehbar

In den meisten Fällen kommt es bereits im Zeitraum der Voranfrage zu Forderung nach detaillierter Angaben und Befunde seitens der BU-Versicherung. Aus Sicht der Versicherer sind derartige Dinge aber verständlich und wichtig, schließlich geht es darum, ein Risiko zu übernehmen. Deren abschließende Einschätzungen fallen dabei oft sehr unterschiedlich und kaum einschätzbar aus. Während manche Versicherungen manche Anträge mit Angabe verschiedener Vorerkrankungen ablehnen, nehmen andere Gesellschaften den Kunden zu üblichen Bedingungen auf. Eine sichere Vorgehensweise beim Antrag einer Berufsunfähigkeitsversicherung bietet unser Beitrag „Der Weg zur optimalen BU-Absicherung.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

1 Comment

  1. Unserer Erfahrung nach sollte man immer eine Voranfrage stellen. Eine erste Orientierung bei der Bewertung des Gesundheitszustandes können über die automatisierten Voranfragen durchgeführt werden. Das geht schnell und ist unkompliziert. Sollten diese keine eindeutigen Zusagen enthalten, führt kein Weg an den klassischen Voranfragen vorbei. Auf jeden Fall sollte man nicht einfach einen Antrag auf blauen Dunst stellen. Selbst die kleinsten Gesundheitsstörungen können schon zu Zuschlägen und Ablehnungen führen. Dies ist dann im weiteren Antragprozess bei anderen Versicherern oft ein Ausschlusskriterium. Und dann haben Vermittler und Kunde BEIDE umsonst gearbeitet

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