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Allianz von Brückenkatastrophe betroffen

Allianz von Brückenkatastrophe betroffen

Die Katastrophe des Brückeneinsturzes im italienischen Genua betrifft auch die Allianz. Der deutsche Versicherer ist gleich doppelt betroffen: als Versicherer des Bauwerkes und als Investor der Betreibergesellschaft.

Die Allianz Capital Partners ist in einem Konsortium mit 7 Prozent am Betreiber Auostrade per l`Italia beteiligt.

Allianz größter Investor

Nach Angaben des Haupteigentümers am Betreiber, dem Atlantia-Konzern, zahlte das Allianz-Konsortium für ihre Anteile im vergangenen Jahr rund eine Milliarde Euro. Das wären mit anteilig 60 Prozent der größte Investitionsteil. Insgesamt soll die Allianz mehr als 616 Millionen Euro in die italienische Betreibergesellschaft investiert haben. Ob aufgrund des Unglücks in Genua die eigene Bilanz nun reduziert wird, ist derzeit unklar.

Auch Versicherer der Brücke

Nach Brancheninformationen gehört die Allianz einem weiteren Konsortium an, das die betroffene Brücke versichert hat. Hier soll die Allianz-Beteiligung allerdings lediglich im einstelligen Prozentbereich bewegen. Die Anteilsmehrheit hält demnach ein ausländisches Versicherungsunternehmen. Beim Einsturz der Brücke in Genua wurden am vergangenen Dienstag mindestens 42 Menschen getötet.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

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