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Allianz öffnet sich autonomen Fahrzeugen

Allianz öffnet sich autonomen Fahrzeugen

Autonome Fahrsysteme sollen für rückläufige Unfallzahlen sorgen – und, nach Hoffnung vieler Versicherter, auch für günstige Kfz-Tarife.

Die Allianz stellt nun besondere Tarife für Fahrer autonomer Autos vor. Ähnliches bietet bereits die HUK-Coburg.

Selbstfahrer revolutionieren nicht die Kfz-Versicherungen

Auch die Allianz stellt nun günstigere Kfz-Tarife für Fahrer autonomer Autos vor. Allerdings in einer Art Pilotprojekt. Die Allianz werde nach einiger Zeit die Schadensstatistiken für automatisiert fahrende Autos analysieren und die Ergebnisse in die Tarifgestaltung aufnehmen. Joachim Müller, Vorstand der Allianz-Sachversicherung betonte in einem Bericht der Zeitung „Die Welt“ am Dienstag, dass selbstfahrende PKW allerdings nicht das System der Kfz-Versicherungen „völlig auf den Kopf“ stellen würden.

Statistiken sorgen für Tarifgrundlagen

„Ich erwarte, dass die Unfallzahlen mit Verbreitung von automatisiert fahrenden Autos zurückgehen. Menschen machen einfach mehr Fehler als intelligente IT-Systeme, auch im Straßenverkehr“, so Joachim Müller. Bei zukünftigen Tarifen und Einstufungen würden rückläufige Zahlen bei selbst verschuldeten Unfällen berücksichtigt, kündigte Müller an und verwies auf einen bereits bestehenden Tarif, der Kunden Vorteile verschaffe, wenn diese durch ausgelesene Daten nachweisen könnten, vorbildlich und vorsichtig zu fahren.

Ein vergleichbares Modell bietet bereits der Konkurrent HUK-Coburg. Weiter vorstellbar wären günstigere Tarife auch bei hochautomatisierten Autos.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

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