Produktiv

ADAC- und Allianz-Kooperation erfolgt früher

ADAC- und Allianz-Kooperation erfolgt früher

Die Allianz wird früher als geplant mit dem Allgemeinen Deutschen Automobil-Club e.V. (ADAC) im Kfz-Versicherungsgeschäft kooperieren. Ursprünglich war die Zusammenarbeit erst ab 2020 geplant.

Doch der momentane ADAC-Partner, die Zürich Beteiligungs-Aktiengesellschaft, will ihre Anteile jetzt bereits schon zum Jahreswechsel abgeben.

BaFin muss noch zustimmen

Die Allianz hat sich mit dem ADAC darauf geeinigt, dass der Versicherer im Rahmen einer größeren Kooperation bereits zum 1. März 2019 Personal übernehmen kann. Die betreffenden Mitarbeiter waren bisher unter dem Dach der Zürich Beteiligungs-AG schwerpunktmäßig für das ADAC Geschäft tätig. Es folgt dann, natürlich nur vorbehaltlich der Zustimmung durch die BaFin, ein 51-prozentiger Anteil an Beteiligungen des Gemeinschaftsunternehmens. Über die Kosten schweigen die Beteiligten.

Alles im Kundeninteresse

Nach Angaben der Zurich Gruppe Deutschland wurde die Entscheidung, jene Anteile der ADAC Autoversicherung bereits ein Jahr früher als geplant der Allianz zu übertragen, aus Kundeninteressen getroffen. Man wollte „Klarheit“ für die Bestandskunden des Autoversicherers herstellen. Außerdem sollte den bisherigen Mitarbeitern die Möglichkeit gegeben werden, ihre Kenntnisse der ADAC Autoversicherung im Interesse der Bestandskunden unter dem Dach der Allianz fortzuführen.

Die Zurich Versicherungen haben bereits erklärt, künftig im Bereich der Kfz-Versicherungen mit dem Auto Club Europa (ACE) als Partner zusammen zu arbeiten.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

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