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Das optimale Betriebsklima gegen miese Mitarbeiterstimmung

Das optimale Betriebsklima gegen miese Mitarbeiterstimmung

Ein schlechtes Betriebsklima macht krank und sorgt für personelle Ausfälle. Eine aktuelle Studie der AOK unter 2.000 Arbeitnehmer offenbarte, dass jeder vierte über negative Stimmung am Arbeitsplatz klagt.

Fast jeder dritte dieser Gruppe gab zusätzlich gesundheitliche Unzufriedenheit an.

Zusammenhang zwischen Produktivität und Betriebsklima

Bei den zufriedenen Arbeitnehmern klagte laut AOK-Studie hingegen lediglich knapp jeder Zehnte über gesundheitliche Probleme. Führungskräfte sollten deshalb bei hohen Krankenständen ihrer Belegschaft auch die Qualität des allgemeinen Arbeitsklimas prüfen. Denn ein Klima positiver Produktivität lohnt sich – denn die effektive Produktivität steigt im Vergleich zu Unternehmen mit negativen Arbeitsbedingungen um bis zu 20 Prozent. Was einem statistischen Umsatzplus von rund 1,7 Prozent gleichkommt.

Mangelnde Anerkennung sorgt für Frust

Häufigster Grund für betriebliche Unzufriedenheit ist mangelnde Anerkennung. Wer als Führungskraft die Arbeitsleistungen seiner Mitarbeiter nicht ausreichend würdigt und sich bei der betrieblichen Kommunikation lediglich auf Kritik beschränkt, erntet Frustration und langfristig schlechtes Betriebsklima. Sachliche Kritik sollte in überwiegend freundlichen Feedbackgesprächen verpackt werden.

Offenheit und Transparenz macht Mobbing unmöglich

Aber für die Qualität des Betriebsklimas sind nicht nur Führungskräfte verantwortlich, sondern auch Mitarbeiter. Stichwort: Mobbing. Damit es dazu erst überhaupt nicht erst kommt, sollte das allgemeine Betriebsklima von einer offenen Kommunikation und frei von Problemen sein. Dazu gehört auch Offenheit und Transparenz bei allen strategischen Entscheidungen und Maßnahmen, besonders bezüglich der Personalpolitik.

Auf die gesunde Mitarbeitermischung kommt es an

Die Gestaltung des optimalen Betriebsklimas beginnt übrigens bereits bei der Einstellung von Mitarbeitern. In einer Gesellschaft, die auf Diversität stolz ist, sollte auch die Belegschaft der Firma aus einer gesunden und vielfältigen Menge bestehen. Allerdings herrscht bei vielen Personalern das Prinzip der persönlichen Sympathie. Dabei wissen auch schon bekannte CEOs, dass Querdenker durchaus alternative Wege aufzeigen. Wenn die Mitarbeiter stets auf einen Nenner kommen, fahren sich knifflige Situationen schnell fest.

Ein Job ist mehr als nur ein Job

Schließlich sollten Betriebe für den Mitarbeiter mehr parat haben, als nur einen Arbeitsplatz und Lohn. Durch Teamevents wird die Motivation und der Gemeinschaftssinn stets aufs Neue entfacht, die Betriebskultur wird damit nachhaltig gefördert. Auch ein professionelles Gesundheitsmanagement für die Mitarbeiter sowie flexible Arbeitszeiten wirken Wunder.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

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