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Allianz kooperiert mit Apple

Allianz kooperiert mit Apple

Die Allianz Gruppe gab bekannt, eine weitreichende Kooperation im Zeichen der Cybersicherheit einzugehen. Mit dabei sind die IT-Giganten Apple, Cisco und Aon.

Eine Konzernkooperation zur rechten Zeit – denn die Unternehmensrisiken durch Gefahren aus dem Internet wächst massiv an.

Versicherer ergänzen IT-Sicherheitskonzepte

Während die Cybergefahren stetig anwachsen, stehen die Investitionen und Bemühungen der Wirtschaft noch sehr weit zurück. Ein ungleiches Verhältnis, das zu sehr großen Verlusten führen kann. Die nun kooperierenden Unternehmen haben dabei erkannt, dass IT-Sicherheitsexperten und innovative Versicherer im Bereich Cybergefahren in einem gemeinsamen Boot sitzen.

Kooperation soll innovative Lösungen anstreben

Ziel dieser Kooperation ist es, gemeinsam mit den Technologieanbietern Cisco, Apple sowie dem Beratungsunternehmen Aon neuartige Lösungen zu zeitgemäßem Management von Cyberrisiken im gewerblichen Bereich zu entwickeln. Gefährdete Unternehmen sollen dadurch effektive Werkzeuge in die Hand bekommen, um virtuelle Risiken zu erkennen und rechtzeitig Schutzmaßnahmen zu organisieren.

Mangelnde Kompetenz der Unternehmen

Trotz der zunehmenden Gefahren durch Trojaner, Viren und anderen programmierten Cyberwaffen investieren Unternehmen nicht ausreichend in ihre IT-Sicherheit. Cyberversicherungen stehen dabei auf der Prioritätenliste ganz weit unten. Dazu kommt eine mangelnde Kompetenz an Sicherheitskenntnissen bei den Verantwortlichen in den Unternehmen. Dabei ist es wichtig, dass vor Ort Risiken realistisch eingeschätzt werden und Kenntnisse über Schutzmaßnahmen und Vorsorgemöglichkeiten bestehen.

Aon beurteilt, analysiert und rät

Der Cyberschutz der Allianz zielt aber genau darauf ab. Sind entsprechender Kompetenzen vorhanden, besteht die Möglichkeit, keine oder nur eine eher geringe Selbstbeteiligung im Cyberversicherungsschutz zu nutzen. Dabei beurteilt Aon den individuellen Sicherheitsstandard der versicherten Unternehmen und empfiehlt nach einer ausführlichen Analyse Maßnahmen zur Verbesserung. Allerdings steht derzeit die Allianz-Police nur Unternehmen zur Verfügung, die serverseitig die Cisco Ransomware nutzen und innerhalb der Firma Apple-Produkte verwenden.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

1 Kommentar

  1. Die Kooperation zeigt mir, dass Bedrohungen und Versicherungsfälle immer komplexer werden und das dazu benötigte Know How kaum noch unternehmensintern generiert werden. Die Zusammenarbeit mit Spezialisten wird einfach zur Notwendigkeit. Leider ist der vorgestellte Fall sehr eingeschränkt. Neben Cisco und Apple gibt es ja noch anderen Anbieter. Oft bietet sich auch die Zusammenarbeit mit IT Sicherheitsexperten wie Protea Networks (https://www.proteanetworks.de/), um individuelle Sicherheitskonzepte zu entwickeln. Ich denke, aber dass auch hier eine enge Abstimmung mit Versicherern wie der Allianz möglich ist.

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