Produktiv

Thomas Heinz – vom Fußballprofi zum Versicherungsmakler

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Nicht erst durch die Vorstellung des Hamburger Trainers Josef Zinnbauer ist bekannt, dass Fußballprofi und Versicherungsmakler keine sich ausschließenden Begriffe darstellen. Während Zinnbauer den Maklerjob zunächst „ruhen lässt“, um den HSV vor dem Abstieg aus der Bundesliga zu retten, verbindet der diesmalige „proVision-Makler-der-Ausgabe“ und Ex-Fußballprofi Thomas Heinz (48) weiterhin beide Welten: Als Makler kümmert er sich seit Jahren mit seiner Unternehmung „Assura Südwest GmbH & Co. KG“ vertrauensvoll um die Belange seiner Kunden und als Sportbegeisterter unterstützt er intensiv sowie ehrenamtlich als Vereinsvorsitzender (s)einen saarländischen Sportverein Sportfreunde Rilchingen Hanweiler mit über 600 Mitgliedern.

proVision: Herr Heinz, mit 19 Jahren liefen Sie bereits viermal für den 1. FC Saarbrücken in der Zweiten Fußball-Bundesliga auf. Es kamen noch zig Oberligaspiele, jedoch kein weiteres Bundesligaspiel mehr hinzu. Was waren die Gründe?

Thomas Heinz: Wissen Sie, wenn Sie bereits in jungen Jahren mehrere schwere Verletzungen durchleben durften, dann sagen Ihnen sowohl Körper als auch Verein relativ schnell, dass ein langjähriger Weg als Fußballprofi leider nicht möglich ist.

proVision: Herr Heinz, wie kamen Sie schließlich vom Fußball in die Versicherungswelt?

Thomas Heinz: Im Rahmen meiner ersten Trainerstation 1990/91 fragte mich mein damaliger Vereinsvorstand, ob ich mir nicht eine Ausbildung zum Versicherungsfachmann bei der Deutschen Beamtenversicherung in Wiesbaden vorstellen könnte. Ich konnte, und schon einige Zeit später durfte ich eine der größeren Organisationen des Öffentlichen Dienstes leiten.

proVision: Nichtsdestotrotz suchten Sie Jahre später Ihr Glück in der unternehmerischen Unabhängigkeit. Weshalb der Weg zur Maklerberufung?

Thomas Heinz: Im weiteren Schritt fokussierte ich zunächst die Vermittlung von privaten Krankenversicherungen. Im Jahr 2003 entschied ich mich dann zum Wohle meiner Kunden aufgrund der Themen Unabhängigkeit und Produktvielfalt, in die Maklerwelt zu wechseln. Unter der Assura Südwest GmbH & Co. KG arbeiten mein Geschäftspartner Klaus Philipp Peter Kurzkurt und ich seit nun über zehn Jahren zusammen.

proVision: Wie war der Einstieg in die Maklerwelt?

Thomas Heinz: Herausfordernd. Zunächst hatte ich das private Problem, dass mir zu dieser Zeit meine Achillessehne gerissen ist und zigmal operiert werden musste. Die damalige Situation war äußerst kritisch, fast hätten sie mir meinen Fuß abnehmen müssen. Gott sei Dank kam es anders, dennoch war ich direkt zum Maklerstart circa ein Jahr an den Rollstuhl gefesselt. (lacht) Immerhin, so hatte ich wenigstens bei den Kundengesprächen gleich einen „Türöffner“ für das folgende Beratungsgespräch. Naja, und dann kamen wenig später die neuen PKV-Rahmenbedingungen…

proVision: Die für Ihre Unternehmung bedeuteten?

Thomas Heinz: Drei Viertel unseres Umsatzes „krachte“ einfach mal weg. Doch was bringt da jammern? Nichts. Also, Ärmel hochkrempeln, neu aufstellen, kreative Unternehmerideen einbringen und weiter geht’s. Eines muss aber auch klar sein: In schwierigen Zeiten gilt es, einfach mal kleinere Brötchen zu backen.

proVision: Wie sind Sie nun aufgestellt?

Thomas Heinz: Wir sind als Allfinanzmakler tätig, wobei unsere Zielgruppen hauptsächlich kleine und mittelständische Firmen und der leitende Angestellte darstellen. Wichtig ist uns, dass wir als Makler – gerade mit unseren Firmenkunden – auf Augenhöhe agieren. Wir sind keine Bittsteller, die Versicherungen verkaufen, sondern Unternehmer, die als Versicherungsspezialisten motiviert sind, für unsere Kunden den bestmöglichen Versicherungsschutz herauszuarbeiten.

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