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Knip fusioniert überraschend mit Komparu

Knip fusioniert überraschend mit Komparu

Völlig überraschend fusioniert das Schweizer InsurTech Knip mit dem niederländischen IT-Dienstleister Komparu. Dennis Just, Knip-Gründer und CEO, steigt hingegen aus.

Die Gründe für diesen bedeutenden Schritt bleiben vage.

Europäische Plattform für digitale Versicherungen

Die beiden Unternehmen Knip und Komparu wollen künftig zur „Digital Insurance Group“ (DIG) fusionieren und von Amsterdam aus eine europäische Plattform für das digitale Versicherungsgeschäft bilden. Ingo Weber, ehemaliger Geschäftsführer des Vergleichsportals Verivox, soll als Group-CEO die DIG leiten. Die Zukunft von Knip bleibt dabei völlig ungewiss, Ziel dieser Fusion ist es, zwei „transformative“ InsurTech-Unternehmen zusammen zu bringen, um im europäischen Versicherungsvertrieb eine größere Rolle zu spielen. Zuletzt gab es für Knip überwiegend negative Medienberichte. Demnach hat das InsurTech mit sinkenden Download-Zahlen der App zu kämpfen gehabt.

Schweiz und Berlin verliert

Knip bietet einen digitalen Versicherungsordner als App, mit dem die Nutzer ihre gesamten Versicherungsverträge bündeln und optimieren und über die App auch Verträge wechseln können. Komparu ist führender Anbieter für Softwarelösungen und Vergleichsplattformen für Versicherer und Makler in den Niederlanden.
Insgesamt will das neue Unternehmen rund 70 Mitarbeiter beschäftigen. In Knips Gründungsheimat Schweiz verbleiben lediglich 7 Mitarbeiter für Kundenberatung und Business Development. Der Berliner Standort wird vermutlich aufgegeben.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

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