Produktiv

Gut versichert grillen

Gut versichert grillen

Besonders in den Sommermonaten wird in Deutschland eifrig gegrillt. Wer gut versichert ist, grillt entspannter, denn manche Grillfeten sind schneller vorbei, als es den beteiligten Gästen lieb ist.

Das Wichtigste am Grill: Sicherheit geht vor.

Keine Ungeduld am Grill

Jährlich kommt es in Deutschland zu über 4.000 Grillunfällen. Alleine 500 dieser Unfälle lassen Verletzte mit besonders schweren Verbrennungen zurück – so zumindest die statistischen Zahlen der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin e.V. (DGV). Hauptsächliche Ursache ist der Einsatz von (überwiegend) flüssigen Brandbeschleunigern, die insbesondere ungeduldige Griller verwenden, um die Kohle zum Glühen zu bekommen.

Unterschätzt wird dabei die entstehende und bis zu drei Meter hohe Stichflamme – und Brandopfer sind oft gar nicht die Griller, sondern Unbeteiligte, die keinen ausreichenden Sicherheitsabstand zum Grill einnehmen. Und nicht selten handelt es sich dabei um Kinder.

Griller sollten über private Unfallversicherung verfügen

Bei Unfällen zahlt die reguläre Krankenversicherung alle anschließend anfallenden Arzt- und Krankenhauskosten. Die gesetzliche Unfallversicherung weigert sich allerdings, den Versicherten beizustehen. Grillen zählt nämlich zur Freizeitgestaltung. Damit die Spätfolgen, wie lebenslange Narben und eventuelle Therapien, gezahlt werden, müssen die Betroffenen über eine private Unfallversicherung verfügen.

Schäden an Balkon oder Terrasse reguliert hingegen die Hausrat- bzw. Wohngebäudeversicherung. Entstanden einem Mieter Schäden, zahlt diese die Privat-Haftpflichtversicherung an den Vermieter.

gelernter Journalist und MM-Prod.(FH), Jahrgang 1971, seit Dezember 2015 Redaktionsmitglied der proVision.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Newsletter abonnieren

Send this to a friend